Skip to product information
1 of 0

Von der religiosen zur sakularen Begrundung staatlicher Normen

Publisher:

Regular price £87.00
Sale price £87.00 Regular price £87.00
Sale Sold out
English summary: Regarding the rule of law at the present time, the relationship between politics and religion has given rise to a number of questions concerning philosophy, history and the legal s...
Read More
  • Format:
  • 29 February 2012
View Product Details
English summary: Regarding the rule of law at the present time, the relationship between politics and religion has given rise to a number of questions concerning philosophy, history and the legal system. In this volume, philosophers and scholars of jurisprudence discuss these in detail.


German description: Der moderne Rechtsstaat beansprucht, seine Burger unterschiedslos als freie und gleiche Personen zu behandeln. Aufgrund dieses allgemeinen Anspruchs sind von der Legitimation staatlicher Normen partikulare ethische Konzeptionen ebenso ausgeschlossen wie Willkur und Privilegium. Eine besondere Frage entsteht aber im Verhaltnis zu den grossen Religionen, die einerseits selbst mit universalen Geltungsanspruchen auftreten, andererseits als Offenbarungsreligionen durch ihre Geschichtlichkeit aber auch partikular sind. Die aus dem Anspruch der Rechtsstaatlichkeit folgende Forderung nach weltanschaulich neutraler sakularer Normgebung fuhrt auf eine fur die neuzeitliche Philosophie, besonders fur die Rechtsphilosophie, zentrale Frage: Lassen sich grundlegende, allen gemeinsame Eigenschaften der Menschen (z.B. die Vernunft) ohne Rekurs auf besondere kulturelle Erfahrungen normativ wenden? Daran schliesst sich die Frage an, wie die so gewonnenen Normen sich zu den je partikular uberlieferten verhalten. Damit ist das Verhaltnis von Politik und Religion vor dem Hintergrund moderner Rechtsstaatlichkeit angesprochen, aus dem sich eine Reihe von philosophisch-historischen sowie von rechtssystematischen Problemen ergeben. Diese Probleme werden in diesem Buch von Philosophen und Rechtswissenschaftlern eingehend erortert und diskutiert. Dabei wird, ausgehend von der je eigenen Fachperspektive, eine interdisziplinare Diskussion eroffnet. Das Leitthema der Beitrage bildet dabei das Verhaltnis von naturrechtlichen, kulturellen und positivrechtlichen Elementen in der Legitimation staatlicher Normsetzung einerseits und in der Begrundung subjektiver Rechte, insbesondere der Menschenrechte andererseits.
files/i.png Icon
Price: £87.00
Pages: 336
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Publication Date: 29 February 2012
ISBN: 9783161506420
Format: Hardcover
BISACs:

RELIGION / Religion, Politics & State, Religion and politics

REVIEWS Icon
Ludwig Siep, Thomas Gutmann, Bernhard Jakl und Michael Stadtler : Einleitung - Robert Audi : Religious and Secular Foundations of Norms

Teil I: Philosophisch-historische Perspektiven
Maximilian Forschner : Thomas von Aquin und Wilhelm von Ockham: Naturrecht, positives Gesetz und Herrscherwille - Gunther Mensching : Thomas von Aquin und Wilhelm von Ockham: Naturrecht, positives Gesetz und Herrscherwille - Reinhard Brandt : Thomas Hobbes und John Locke: Staatssouveranitat und unverausserliche Grundrechte - Ludwig Siep : Thomas Hobbes und John Locke: Staatssouveranitat und unverausserliche Grundrechte - Walter Jaeschke : Immanuel Kant und G.W.F. Hegel: Vernunftrecht und Geschichte - Michael Stadtler : Immanuel Kant und G.W.F. Hegel: Vernunftrecht und Geschichte

Teil II: Rechtssystematische Perspektiven
Kurt Seelmann : Was schutzt der liberale Rechtsstaat? - Frank Saliger : Was schutzt der liberale Rechtsstaat? - Michael Anderheiden : Absoluter Grundrechtsschutz oder interaktive Grundrechte? - Bernhard Jakl : Absoluter Grundrechtsschutz oder interaktive Grundrechte? - Christian Walter : Normenbegrundung als Lernprozess? Zur Tradition der Grund- und Menschenrechte - Thomas Gutmann : Normenbegrundung als Lernprozess? Zur Tradition der Grund- und Menschenrechte