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Selektion von Rechtsmittelverfahren durch gesetzliche Zugangsbeschrankungen

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English summary: Thomas Schafft discusses the selection of appellate proceedings. Under German law the right to appeal is not generally granted as such, and is also not at the discretion of the app...
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  • 19 October 2005
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English summary: Thomas Schafft discusses the selection of appellate proceedings. Under German law the right to appeal is not generally granted as such, and is also not at the discretion of the appellate court, as it is for example in the case of the US Supreme Court. German constitutional law requires explicit legislative guidance on which court decisions may be appealed and which may not be appealed. Over the years many different techniques to solve this problem have been used and tested in the various branches of the German legal system. In this work, the author evaluates these methods by applying an economic analysis of law to the judicial procedures and to the hierarchy of justice.


German description: Thomas Schafft untersucht, bei welchen Urteilen der Gesetzgeber fur die unterlegene Partei ein Rechtsmittel in die nachste Instanz eroffnet bzw. eroffnen sollte. In jeder (deutschen) Verfahrensordnung gibt es insoweit Zugangsbeschrankungen wie z.B. Wertgrenzen oder die Forderung nach 'grundsatzlicher Bedeutung'. Die entsprechenden Regelungen in den diversen Prozessordnungen weisen aber mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten auf. Die Arbeit widmet sich der Suche nach der verfahrensubergreifenden best practice fur die Ausgestaltung solcher Zugangsbeschrankungen. Der Autor untersucht den theoretischen Hintergrund und vergleicht die moglichen Losungen fur die Selektion von Rechtsmittelverfahren durch gesetzliche Zugangsbeschrankungen. Neben den unterschiedlichen deutschen Prozessordnungen bewertet er auch im Ausland gefundene Losungen. Den Schwerpunkt bildet eine rechtspolitische Untersuchung auf Basis der okonomischen Analyse des Rechts, die durch eine verfassungsrechtliche Bewertung der moglichen Losungen erganzt wird.
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Price: £53.00
Pages: 247
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Veroffentlichungen zum Verfahrensrecht
Publication Date: 19 October 2005
ISBN: 9783161487866
Format: Paperback
BISACs:

LAW / Bankruptcy & Insolvency, LAW / Civil Procedure, Legal systems: civil procedure, litigation and dispute resolution, Bankruptcy and insolvency

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A.Einleitung
I.Gesetzliche Zugangsbeschrankungen als Filter
II.Nachdenken uber einheitliche Losungen
III.Verhaltnis zu anderen Entlastungsmassnahmen
IV.Verwandte Literatur
V.Gang der Untersuchung
B.Verfahrensselektion durch Rechtsmittelfuhrer
I.Das Phanomen uberlasteter Rechtsmittelgerichte
II.Abwagung von Rechtsmittelkosten und Erfolgsaussichten
III.Staatliche Subvention der Verfahrenskosten
IV.Unterschiedliche Rechtsmittelziele von Partei und Gesetzgeber
V.Staatliche Zugangsbeschrankungen im Parteiinteresse?
C.Ubersicht moglicher Zugangsbeschrankungen
I.Entscheidung durch wen?
II.Zeitpunkt der Entscheidung
III.Entscheidungskriterien
IV.Verhaltnis von Regel und Ausnahme
V.Kombination von Beschrankungskonzepten
VI.Zugangsbeschrankungen im geltenden Recht
D.Verhaltnis von Rechtsmittelzwecken und Zugangsbeschrankungen
I.Relevante Rechtsmittelzwecke
II.Nicht relevante Rechtsmittelzwecke
III.Richtigkeitsgewahr als Rechtsmittelzweck
IV.Politische Rechtsmittelzwecke
V.Rechtsmittel und Vergleichsbereitschaft
VI.Ergebnis der rechtspolitischen Erwagungen
E.Verfassungsrechtliche Vorgaben
I.Notwendige Rechtsmittelmoglichkeit
II.Unzulassige Zugangsgskriterien
III.Aufwandsbezogene Gerichtskosten fur Rechtsmittelverfahren
IV.Ergebnis der verfassungsrechtlichen Erwagungen
F.Zusammenfassung
I.Allgemeines
II.Zugang zur Mittelinstanz
III.Zugang zu obersten Bundesgerichten
Literaturverzeichnis
Sachregister