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Notwehrprovokation
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The proper treatment of contrived self-defense is one of the most controversial issues in both ethics and the philosophy of criminal law. In this book, Leandro Dias attempts to resolve this problem...
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11 December 2024
The proper treatment of contrived self-defense is one of the most controversial issues in both ethics and the philosophy of criminal law. In this book, Leandro Dias attempts to resolve this problem by drawing on recent developments in non-consequentialist moral philosophy.
Price: £78.40
Pages: 355
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Studien und Beiträge zum Strafrecht
Publication Date:
11 December 2024
ISBN: 9783161638473
Format: Paperback
BISACs:
LAW / Criminal Law / General, Criminal law: procedure and offences, Methods, theory and philosophy of law, Legal aspects of criminology
1. Problemaufriss und methodische Annahmen
A. Notwehrprovokation und Allgemeiner Teil des Strafrechts im 21. Jahrhundert - B. Die drei Lösungsmodelle zum Problem der richtigen Behandlung der Notwehrprovokation - C. Eine unerforschte rechtsvergleichende Perspektive: die angelsächsische moralphilosophische Debatte über Notwehrprovokation - D. Eine Untersuchung de lege ferenda (und de lege lata?) auf der Grundlage einer "rechtsvergleichenden" Analyse - E. Exklusiver Rechtspositivismus und Strafrechtsdogmatik - F. Zusätzliche methodische Erläuterungen - G. Hypothese und Struktur der Untersuchung
2. Lösungsmodell 1: Irrelevanz des provokativen Vorverhaltens
A. Grundlegende Intuitionen - B. Einwände auf Grundlage des Gesetzlichkeitsprinzips - C. Die üblichen Argumente gegen eine Notwehreinschränkung kraft Provokation - D. Objektive Zurechnung und Notwehrprovokation - E. Fazit
3. Lösungsmodell 2: Bestrafung des Vorverhaltens ("actio illicita in causa")
A. Actio illicita in causa und Notwehrprovokation - B. Die Welle der nicht überzeugenden Kritik - C. Überzeugende Kritikpunkte - D. Zwischenfazit
4. Lösungsmodell 3: Provokation als Notwehreinschränkung
A. "Argument by elimination" - B. Ausschluss oder Einschränkung des Notwehrrechts? - C. Uneinigkeit bei den Grundlagen (I): nicht überzeugende Begründungen - D. Uneinigkeit bei den Grundlagen (II): teilweise überzeugende, aber ergänzungsbedürftige Argumente - E. Zwischenbilanz
5. Notwehrbefugnis: zwischen Durchsetzung subjektiver Rechte und Verteilungsgerechtigkeit
A. Schneidiges Notwehrrecht als Ausgangsbasis - B. Ablehnung der dualistischen Grundlage des schneidigen Notwehrrechts - C. Notwehr als Durchsetzung subjektiver Rechte - D. "Moral standing", saubere Hände und Selbstachtung - E. Verteilungsgerechtigkeit von Ex-ante-Schäden als alternative Begründung - F. Vorläufige Schlussfolgerung
6. Dogmatische Ausgestaltung des hiesigen Legitimationsmodells und Schlussbetrachtungen
A. Volle Verantwortung vs. Mitverantwortung - B. Mitverantwortung der Parteien - C. Volle Verantwortung des provozierten Angreifers - D. Volle Verantwortung des Provokateurs - E. Abschließende Erwägungen de lege lata und de lege ferenda
A. Notwehrprovokation und Allgemeiner Teil des Strafrechts im 21. Jahrhundert - B. Die drei Lösungsmodelle zum Problem der richtigen Behandlung der Notwehrprovokation - C. Eine unerforschte rechtsvergleichende Perspektive: die angelsächsische moralphilosophische Debatte über Notwehrprovokation - D. Eine Untersuchung de lege ferenda (und de lege lata?) auf der Grundlage einer "rechtsvergleichenden" Analyse - E. Exklusiver Rechtspositivismus und Strafrechtsdogmatik - F. Zusätzliche methodische Erläuterungen - G. Hypothese und Struktur der Untersuchung
2. Lösungsmodell 1: Irrelevanz des provokativen Vorverhaltens
A. Grundlegende Intuitionen - B. Einwände auf Grundlage des Gesetzlichkeitsprinzips - C. Die üblichen Argumente gegen eine Notwehreinschränkung kraft Provokation - D. Objektive Zurechnung und Notwehrprovokation - E. Fazit
3. Lösungsmodell 2: Bestrafung des Vorverhaltens ("actio illicita in causa")
A. Actio illicita in causa und Notwehrprovokation - B. Die Welle der nicht überzeugenden Kritik - C. Überzeugende Kritikpunkte - D. Zwischenfazit
4. Lösungsmodell 3: Provokation als Notwehreinschränkung
A. "Argument by elimination" - B. Ausschluss oder Einschränkung des Notwehrrechts? - C. Uneinigkeit bei den Grundlagen (I): nicht überzeugende Begründungen - D. Uneinigkeit bei den Grundlagen (II): teilweise überzeugende, aber ergänzungsbedürftige Argumente - E. Zwischenbilanz
5. Notwehrbefugnis: zwischen Durchsetzung subjektiver Rechte und Verteilungsgerechtigkeit
A. Schneidiges Notwehrrecht als Ausgangsbasis - B. Ablehnung der dualistischen Grundlage des schneidigen Notwehrrechts - C. Notwehr als Durchsetzung subjektiver Rechte - D. "Moral standing", saubere Hände und Selbstachtung - E. Verteilungsgerechtigkeit von Ex-ante-Schäden als alternative Begründung - F. Vorläufige Schlussfolgerung
6. Dogmatische Ausgestaltung des hiesigen Legitimationsmodells und Schlussbetrachtungen
A. Volle Verantwortung vs. Mitverantwortung - B. Mitverantwortung der Parteien - C. Volle Verantwortung des provozierten Angreifers - D. Volle Verantwortung des Provokateurs - E. Abschließende Erwägungen de lege lata und de lege ferenda