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Gott Nennen
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English summary: Deus definiri nequit, God cannot be defined, is seen as a rule of language and of thought in theology. Deus nominari nequit however does not apply. God has to be called by his name...
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27 August 2008
English summary: Deus definiri nequit, God cannot be defined, is seen as a rule of language and of thought in theology. Deus nominari nequit however does not apply. God has to be called by his name, since otherwise he would remain unsaid, and nothing would be more inappropriate. But which name to use, and how to use it, and what happens when using it, has always been a point of contention. This volume contains articles written from the perspective of exegetics and religious studies. Against this backdrop, the authors deal with the Septuagint, the New Testament and the Christological concentration on the question of the name. Based on this compact concentration, they then explore the prospective areas in which the name of God can presently be understood and used responsibly. These studies take us from negative theology to the relationship between trinity and tetragram and up to the infinity of the name with the goal of naming God and not letting him remain nameless, since the name of God is the basic phenomenon of Christian theology - and of any Christian theology which wants to remain one.
German description: Deus definiri nequit, Gott ist nicht zu definieren, gilt als Sprach- und Denkregel der Theologie. Deus nominari nequit dagegen gilt nicht. Gott ist beim Namen zu nennen, denn sonst bliebe er ganz ungesagt, und nichts ware unangemessener. Doch wie und mit welchen Namen, was dabei geschieht, das ist seit jeher strittig. Die Namen Gottes, vor allem das Tetragramm und die jesuanische Vateranrede Gottes, sind zwischen Judentum und Christentum ebenso eine quaestio disputanda wie zwischen Exegeten und Systematikern oder Theologen und Philosophen. Diesen Debatten gehen die Autoren exemplarisch nach. Vorgelegt werden sowohl exegetische als auch religionswissenschaftliche Beitrage, die zwischen Altorientalistik und alttestamentlicher Wissenschaft den retrospektiven Horizont ausloten, in denen die Traditionen der Namen Gottes entstanden. Vom Alten Testament fuhrt der Weg uber die Septuaginta in das Neue Testament und die christologische Verdichtung der Namensfrage. Von der Pragnanz dieser Verdichtung aus wird dann prospektiv der Horizont abgeschritten, in dem die Namen Gottes gegenwartig zu verstehen und verantwortlich zu gebrauchen sind. Die 'namenstheologischen' Studien fuhren von der negativen Theologie uber das Verhaltnis von Trinitat und Tetragramm bis in die Unendlichkeit des Namens mit dem Ziel, Gott zu nennen und nicht namenlos bleiben zu lassen. Denn der Name Gottes ist das Basisphanomen christlicher Theologie - und solcher, die es bleiben will.
German description: Deus definiri nequit, Gott ist nicht zu definieren, gilt als Sprach- und Denkregel der Theologie. Deus nominari nequit dagegen gilt nicht. Gott ist beim Namen zu nennen, denn sonst bliebe er ganz ungesagt, und nichts ware unangemessener. Doch wie und mit welchen Namen, was dabei geschieht, das ist seit jeher strittig. Die Namen Gottes, vor allem das Tetragramm und die jesuanische Vateranrede Gottes, sind zwischen Judentum und Christentum ebenso eine quaestio disputanda wie zwischen Exegeten und Systematikern oder Theologen und Philosophen. Diesen Debatten gehen die Autoren exemplarisch nach. Vorgelegt werden sowohl exegetische als auch religionswissenschaftliche Beitrage, die zwischen Altorientalistik und alttestamentlicher Wissenschaft den retrospektiven Horizont ausloten, in denen die Traditionen der Namen Gottes entstanden. Vom Alten Testament fuhrt der Weg uber die Septuaginta in das Neue Testament und die christologische Verdichtung der Namensfrage. Von der Pragnanz dieser Verdichtung aus wird dann prospektiv der Horizont abgeschritten, in dem die Namen Gottes gegenwartig zu verstehen und verantwortlich zu gebrauchen sind. Die 'namenstheologischen' Studien fuhren von der negativen Theologie uber das Verhaltnis von Trinitat und Tetragramm bis in die Unendlichkeit des Namens mit dem Ziel, Gott zu nennen und nicht namenlos bleiben zu lassen. Denn der Name Gottes ist das Basisphanomen christlicher Theologie - und solcher, die es bleiben will.
Price: £77.00
Pages: 326
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Religion in Philosophy and Theology
Publication Date:
27 August 2008
ISBN: 9783161497926
Format: Paperback
BISACs:
RELIGION / Biblical Criticism & Interpretation / General, Christianity, Criticism and exegesis of sacred texts
Ingolf U. Dalferth und Philipp Stoellger: Einleitung: Die Namen Gottes, eGott' als Name und der Name Gottes
I Gottesnamen
Christoph Uehlinger: Arbeit an altorientalischen Gottesnamen.Theonomastik im Spannungsfeld von Sprache, Schrift und Textpragmatik - Friedhelm Hartenstein: Die Geschichte JHWHs im Spiegel seiner Namen - Erhard Blum: Der vermeintliche Gottesname 'Elohim' - Albert de Pury: Wie und wann wurde 'der Gott' zu 'Gott' - Kristin de Troyer: The Pronunciation of the Names of God. With Some Notes Regarding nomina sacra - Samuel Vollenweider: 'Der Name, der uber jedem anderen Namen ist'. Jesus als Trager des Gottesnamens im Neuen Testament
II Gott Nennen
Lieven Boeve: Negative Theology and Theological Hermeneutics: The Particularity of Naming God - Heinrich Assel: Eliminierter Name. Unendlichkeit Gottes zwischen Trinitat und Tetragramm - Philipp Stoellger: 'Im Namen Gottes'. Der Name als Figur des Dritten zwischen Metapher und Begriff - Gunter Bader: Das Unendlichkleine des Namens
I Gottesnamen
Christoph Uehlinger: Arbeit an altorientalischen Gottesnamen.Theonomastik im Spannungsfeld von Sprache, Schrift und Textpragmatik - Friedhelm Hartenstein: Die Geschichte JHWHs im Spiegel seiner Namen - Erhard Blum: Der vermeintliche Gottesname 'Elohim' - Albert de Pury: Wie und wann wurde 'der Gott' zu 'Gott' - Kristin de Troyer: The Pronunciation of the Names of God. With Some Notes Regarding nomina sacra - Samuel Vollenweider: 'Der Name, der uber jedem anderen Namen ist'. Jesus als Trager des Gottesnamens im Neuen Testament
II Gott Nennen
Lieven Boeve: Negative Theology and Theological Hermeneutics: The Particularity of Naming God - Heinrich Assel: Eliminierter Name. Unendlichkeit Gottes zwischen Trinitat und Tetragramm - Philipp Stoellger: 'Im Namen Gottes'. Der Name als Figur des Dritten zwischen Metapher und Begriff - Gunter Bader: Das Unendlichkleine des Namens