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Ambulante Palliativmedizin als Bedingung einer ars moriendi
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English summary: The circumstances surrounding the process of dying were taboo in Germany for a long time. They are often misrepresented in special debates on (assisted) suicide and living wills. I...
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- Format:
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20 January 2009
English summary: The circumstances surrounding the process of dying were taboo in Germany for a long time. They are often misrepresented in special debates on (assisted) suicide and living wills. In their interdisciplinary studies, the authors of this volume attempt to cover the everyday situation of dying and to integrate the special issues concerned into these studies. Their aim is to contribute to a renewed art of dying, an ars moriendi . The authors, well-known scholars and experts in their fields, work in palliative medicine, medical ethics and medical history, theological dogmatics and practical theology, psychiatry and philosophy, philosophy of law, criminal law and medical law.
German description: Die Umstande des Sterbens wurden in Deutschland lange Zeit tabuisiert. Haufig werden sie nur verzerrt in Spezialdebatten zu Sterbehilfe, Suizid und Patientenverfugungen aufgearbeitet. Die vorliegende Sammlung allgemein verstandlicher Beitrage versucht dagegen, fachubergreifend von der alltaglichen Situation des Sterbens auszugehen und die genannten Sonderfragen darin eingebettet zu behandeln. Sie will so einen Beitrag zu einer erneuerten Kunst des Sterbens, einer ars moriendi , leisten. Die Autoren der Beitrage wenden sich damit bewusst gegen die weithin verbreitete Zentralisierung teilweise exotischer Ausnahmesituationen. Sie wollen vielmehr beim Normalfall ansetzen und von da punktuell vertiefend Fingerzeige fur komplexer zu beurteilende Sachverhalte wie Patientenverfugungen und Sterbehilfe gewinnen.
Die beteiligten, in Fachkreisen einschlagig ausgewiesenen Wissenschaftler kommen aus den Bereichen Palliativmedizin, Medizinethik und Medizingeschichte, theologischer Dogmatik und praktischer Theologie, Psychiatrie und Philosophie, Rechtsphilosophie, Strafrecht und Medizinrecht und lehren alle an der Universitat Heidelberg.
German description: Die Umstande des Sterbens wurden in Deutschland lange Zeit tabuisiert. Haufig werden sie nur verzerrt in Spezialdebatten zu Sterbehilfe, Suizid und Patientenverfugungen aufgearbeitet. Die vorliegende Sammlung allgemein verstandlicher Beitrage versucht dagegen, fachubergreifend von der alltaglichen Situation des Sterbens auszugehen und die genannten Sonderfragen darin eingebettet zu behandeln. Sie will so einen Beitrag zu einer erneuerten Kunst des Sterbens, einer ars moriendi , leisten. Die Autoren der Beitrage wenden sich damit bewusst gegen die weithin verbreitete Zentralisierung teilweise exotischer Ausnahmesituationen. Sie wollen vielmehr beim Normalfall ansetzen und von da punktuell vertiefend Fingerzeige fur komplexer zu beurteilende Sachverhalte wie Patientenverfugungen und Sterbehilfe gewinnen.
Die beteiligten, in Fachkreisen einschlagig ausgewiesenen Wissenschaftler kommen aus den Bereichen Palliativmedizin, Medizinethik und Medizingeschichte, theologischer Dogmatik und praktischer Theologie, Psychiatrie und Philosophie, Rechtsphilosophie, Strafrecht und Medizinrecht und lehren alle an der Universitat Heidelberg.
Price: £53.00
Pages: 188
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Publication Date:
20 January 2009
ISBN: 9783161498978
Format: Paperback
BISACs:
LAW / Civil Law, LAW / Legal History, Systems of law: civil codes / civil law, Legal history
Thomas Fuchs: Das ungelebte Leben - Wolfgang Drechsel: Der Umgang mit Sterbenden - Wolfgang U. Eckart: Auch Sterben ist Leben. Hospiz- und Palliativmedizin damals und heute - Wilfried Harle: Selbstbestimmung und Fursorge - ein unlosbarer Widerspruch? - Stephan Kirste: Paternalismus am Lebensende - Hubert Bardenheuer: Das Heidelberger Konzept einer multiprofessionellen, integrierten ambulanten und stationaren Palliativmedizin - Ralph Ingelfinger: Leidensminderung und Sterbehilfe - Monika Bobbert: Chancen und Schwierigkeiten von Patientenverfugungen aus ethischer und psychologischer Sicht - Michael Anderheiden: Leben, Sterben, Patientenverfugungen - Wolfgang U. Eckart: Euthanasie-Aktion T4 und medizinische Wissenschaft nach 1945 - Silja Voneky: Ethikkommissionen zur Beurteilung arztlicher Versuche an Sterbenden