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The New Testament at the Intersection of Judaism and Hellenism

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Das Neue Testament spiegelt die Komplexität der antiken Mittelmeerwelt wider. Unter dieser Annahme liest Carl Holladay die synoptischen Evangelien, das lukanische Doppelwerk und die paulinischen Schriften und vergleicht sie mit jüdisch-hellenistischen Autoren (Philo und Josephus)...
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  • 31 January 2027
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Carl Holladay veranschaulicht die exegetischen Vorteile einer Betrachtung der römischen Welt der späten Republik und der frühen Kaiserzeit als eines komplexen Gefüges religiöser und philosophischer Traditionen, innerhalb dessen Judentum und Hellenismus zwei eigenständige, zugleich jedoch miteinander interagierende Denksysteme darstellen, die maßgeblich zur Ausprägung der thematischen Konturen und der literarischen Gestalt des Neuen Testaments beigetragen haben.
Zu den behandelten Themen gehören unter anderem: die Frage, wie römisch-imperiale Vorstellungen vom Königtum, insbesondere in den Provinzen, das Matthäusevangelium bei seiner Darstellung Jesu als König prägen; wie sich die Auffassungen Philos von Alexandria hinsichtlich menschlicher Handlungsfreiheit und Verantwortlichkeit zu anderen jüdischen Schriften der Zeit des Zweiten Tempels verhalten; inwiefern der Bericht des Apostels Paulus über die Worte Jesu beim Letzten Abendmahl mit anderen "heiligen Verkündigungen" oder autoritativen Aussprüchen von Gottheiten in griechisch-römischen Kulten und Vereinigungen vergleichbar ist; wie das Recht, den eigenen Anklägern gegenüberzutreten - ein prägendes Element der westlichen Rechtstradition -, mit der Aussage des römischen Prokurators Porcius Festus in Apostelgeschichte 25,16 zusammenhängt; ob das im Neuen Testament prominent vertretene interpretative Schema von Verheißung und Erfüllung einen frühen Vorläufer jenes Schriftverständnisses darstellt, das für die moderne historisch-kritische Exegese charakteristisch ist; wie die Selbstdarstellung des Lukas als eines forschenden Autors, der eine zusammenhängende und zuverlässige Darstellung Jesu und der frühen Kirche zu liefern beabsichtigt, im Verhältnis zum fachsprachlichen historiographischen Vokabular solcher sich selbst als Historiker verstehenden Autoren wie Dionysios von Halikarnassos und Flavius Josephus steht; sowie die Frage, wann das Alte Testament, dessen Übersetzung ins Griechische gegen Ende des dritten Jahrhunderts v. Chr. begann, erstmals die Aufmerksamkeit nichtjüdischer (paganer) Schriftsteller auf sich zog.

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Price: £160.00
Pages: 600
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
Publication Date: 31 January 2027
ISBN: 9783162007261
Format: Hardcover
BISACs:

RELIGION / Biblical Studies / New Testament, Neues Testament, RELIGION / Biblical Commentary / General, HISTORY / Historiography, Christentum: Heilige Texte und geheiligte Schriften, Geschichtsschreibung, Historiographie

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Geboren 1943; 1975 Promotion an der University of Cambridge; 1975-80 Yale Divinity School; 1980-2019 Candler School of Theology der Emory University; 1983-91 Stellv. Dekan; 1990-2002 Professor für Neues Testament; 1992-94 Dekan der Fakultät und für akademische Angelegenheiten; 2002-19 Charles Howard Candler Professor für Neues Testament; seit 2019 Charles Howard Candler Professor Emeritus für Neues Testament.

1. Jesus and the Gospels
2. Acts of the Apostles
3. Paul
4. Hellenism, Hellenistic Judaism, Philo of Alexandria
5. Biblical Interpretation