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Scheidung ohne Schuld?
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Zum 1. Juli 1977 erfolgte in der Bundesrepublik Deutschland eine grundlegende Neuregelung des Scheidungs-, des Scheidungsfolgen- und des Scheidungsverfahrensrechts. Voraussetzung der Ehescheidung i...
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25 November 2019
Zum 1. Juli 1977 erfolgte in der Bundesrepublik Deutschland eine grundlegende Neuregelung des Scheidungs-, des Scheidungsfolgen- und des Scheidungsverfahrensrechts. Voraussetzung der Ehescheidung ist seither nicht mehr eine gravierende Verletzung ehelicher Pflichten durch mindestens einen Ehegatten, sondern allein das Scheitern der Ehe, das nach einer gewissen Zeit des Getrenntlebens vermutet wird. Trotz der Betonung des Selbstverantwortungsgedankens schuldet nunmehr der wirtschaftlich starkere dem wirtschaftlich schwacheren Ex-Partner oftmals uber Jahre hinweg nachehelichen Unterhalt. Die Scheidung wird vor neugeschaffenen Familiengerichten in einem neuen Verbundverfahren verhandelt. Diese Reform war das Ergebnis eines jahrelangen kontroversen rechts- und gesellschaftspolitischen Diskurses, der auch nach Inkrafttreten des Reformgesetzes nicht zum Erliegen kam. Untersucht werden Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Reform aus multidisziplinarer Perspektive.
Price: £87.00
Pages: 249
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Beitrage zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
Publication Date:
25 November 2019
ISBN: 9783161583483
Format: Paperback
BISACs:
LAW / General, Legal history, Private or civil law: general, Family law, Property law: general, Law of torts, damages and compensation, Law: wills, probate, succession