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Metamethodik des juristischen Entscheidens

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Welche Methoden liegen juristischen Entscheidungen zugrunde und welche Bedeutung kommt ihnen zu? Nico Bilski widerlegt verbreitete Vorurteile und zeigt: Die Wertungsabhängigkeit juristischer Entscheidungen ist nicht das Ende methodischer Überlegungen, sondern der Anfang ihrer Notwendigkeit.
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  • Format:
  • 30 June 2026
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Nico Bilski entwickelt eine systematische Metamethodik juristischen Entscheidens. Ausgehend vom deutschen Recht fragt er nach Wesen, Ziel und Grenzen juristischer Methoden und ihrer Bedeutung für rationale Entscheidungsbegründung. Methoden werden als Definitionsrahmen juristischer Entscheidungsrationalität verstanden, der es Gerichten und der Verwaltung ermöglicht, ihre Entscheidungen als nicht willkürlich auszuweisen. Die Notwendigkeit methodischer Begründung folgt aus der verfassungsrechtlichen Bindung staatlicher Entscheidungsgewalt. Analysiert werden die erkenntnis-, sprach- und argumentationstheoretischen Grenzen juristischen Entscheidens. Entgegen verbreiteter Methodenskepsis zeigt der Autor, dass konsistentes methodisches Anschluss-Suchen an bestehende Begründungspraktiken sowie die Inanspruchnahme rechtlicher Autorität zentrale Methoden rationaler Entscheidungsfindung sind. Juristische Methoden sichern so die Bestimmbarkeit von Recht und die Legitimität rechtlicher Entscheidungen.
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Price: £91.20
Pages: 395
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Rechtstheorie - Legal Theory
Publication Date: 30 June 2026
ISBN: 9783162005397
Format: Paperback
BISACs:

LAW / General, Rechtsmethodik, Rechtstheorie und Rechtsphilosophie, PHILOSOPHY / General

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Geboren 1995; 2018 Erste Juristische Prüfung (Freistaat Sachsen); 2024 LL.M. Law in a Digital Economy (Católica Global School of Law); 2025 Promotion (Universität Leipzig); Rechtsreferendariat am Landgericht Leipzig und Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig und der Fachhochschule Hof.

Einleitung
I. Der aktuelle Stellenwert der Methodentheorie - II. Notwendigkeit juristischer Methodenüberlegungen - III. Untersuchungsprogramm und -hypothesen
Kapitel 1: Methodenverständnisse und Methodenbegriff
I. Traditionelle Methodenverständnisse - II. Traditionelle Vorurteile - III. Methoden im Praxisvergleich - IV. Methoden als Rationalitätsdefinition - V. Zwischenbetrachtung
Kapitel 2: Die Aufgabenstellung der juristischen Entscheider
I. Methode und Verfassungsinterpretation - II. Drei Ausgangshypothesen juristischer Entscheidungen - III. Methode als Konsequenz - IV. Zwischenbetrachtung
Kapitel 3: Die Arbeitsgegenstände der juristischen Entscheider
I. Recht und Sprache - II. Über-Welt-Sprechen - III. Über-Recht-Sprechen - IV. Zwischenbetrachtung
Kapitel 4: Methode und Normbindung
I. Normbindung und Bindungsskepsis - II. Normbestimmung durch Methode - III. Normbindung beim (Über-)Recht-Sprechen - IV. Zwischenbetrachtung
Kapitel 5: Methode und Argumentation
I. Notwendigkeit und Grenzen der juristischen Argumentation - II. Praxis der juristischen Argumentation - III. Methodenfragen der juristischen Argumentation - IV. Fazit
Schluss
I. Zusammenfassung der Untersuchung - II. Rechtstheoretische und rechtspraktische Konsequenzen - III. Metamethodische Kernthesen - IV. Schlussbemerkung