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Gesetz zur Gewährleistung selbstbestimmten Sterbens und zur Suizidprävention
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30 June 2026
Der Gesetzentwurf und seine Begründung wurden für die Neuauflage grundlegend überarbeitet. Dies haben nicht nur aktuelle medizinische Entwicklungen, sondern auch die weiterhin rechtspolitisch äußerst kontrovers geführte Diskussion der Sterbehilfe nahegelegt. Gerade auch die neue Rechtsprechung nach der Leitentscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Recht auf selbstbestimmtes Sterben vom 26. Februar 2020 eröffnet neue kritische Perspektiven in der rechtswissenschaftlichen Debatte. Vor diesem Hintergrund bietet auch die Aktualisierung der rechtsvergleichenden Perspektive zugleich die Möglichkeit, sich der eigenen Position in der ganzen Vielfalt von Regelungsmöglichkeiten und Regelungsalternativen zu vergewissern. Auf diese Weise kann es dem Bundesgesetzgeber gelingen, seiner verfassungsrechtlichen Verpflichtung nachzukommen, die Suizidprävention und Sterbehilfe angemessen zu regeln.
"Das [...] Buch leistet einen wichtigen Beitrag nicht nur zur rechtswissenschaftlichen, sondern auch zur gesellschaftlichen Diskussion der Sterbehilfe. Zu hoffen ist, dass sich der Gesetzgeber im Zuge der anstehenden Reform den ganzheitlichen Ansatz des Augsburg-Münchner-Hallescher Entwurfs zu eigen macht oder zumindest einzelne Elemente [...] durch eine Fachkommission übernimmt."
Alexander Brade MedR (2021) 39, 316
LAW / Health, Öffentliches Gesundheits- und Sicherheitsrecht, Seuchenrecht, MEDICAL / Public Health, LAW / Medical Law & Legislation, LAW / Constitutional, LAW / Comparative, SOCIAL SCIENCE / Death & Dying, Recht des Gesundheitswesens und Medizinrecht, Verfassungsrecht und Menschenrechte, Rechtsvergleichung, Ethische Themen: Sterbehilfe und Recht zu Sterben
ist Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Josef Franz Lindner (Von (Autor))
ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medizinrecht und Rechtsphilosophie und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht an der Universität Augsburg.
Birgit Schmidt am Busch (Von (Autor))
ist Außerplanmäßige Professorin am Institut für Politik und Öffentliches Recht der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Henning Rosenau (Von (Autor))
ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinrecht und Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentrums Medizin - Ethik - Recht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Carina Dorneck (Von (Autor))
ist Professorin für Strafrecht und Strafprozessrecht einschließlich europäischer und internationaler Bezüge an der Universität Trier.
Kim Philip Linoh (Von (Autor))
ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc) am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinrecht der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Henning Lorenz (Von (Autor))
ist Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Halle (Saale).
Elisabeth Kaupp (Von (Autor))
ist Akademische Rätin a. Z. am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München.