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Fachsprache und Sprachpolitik aus der europarechtlichen Sattelzeit (1955-1975)
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30 October 2026
LAW / International, Internationales Recht, PHILOSOPHY / General, LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / General, Rechtsmethodik, Rechtstheorie und Rechtsphilosophie, Sprachwissenschaft, Linguistik
Einleitung: Verständigung über nationales Recht und Europarecht
I. Theoretische Positionen: Gute und schlechte Fachsprache
II. Sprachgeschichtliche These: Die europarechtliche Sattelzeit
III. Methodische Thesen: Probleme europarechtlicher Metasprache
A. Supranationalität und die Erfindung der europarechtlichen Metasprache
I. Die Bedeutung von „supranational" im frühen europarechtlichen Sprachgebrauch
II. Supranational und die alten staatsrechtlichen Wörter
III. Die erste fachsprachliche Krise des Europarechts
IV. Zusammenfassung
B. Verständigungsprobleme mit dem gegenständlichen Rechtsordnungsbegriff
I. Uneigentliches Sprechen in der Europarechtswissenschaft
II. Was bedeutet „Rechtsordnung"?
III. Van Gend: „Neue Rechtsordnung" als Letztbegründung
IV. Bilder und Bildkritik: Der Anfang von Rechtsordnungen
V. Zusammenfassung und Hinweise für den fachsprachlichen Gebrauch
C. Ausdrücke für sprachpolitische Rhetorik: „Rechtsgemeinschaft" und „Gemeinschaft"
I. Grundlagen
II. Hallsteins vereinnahmende Formel
III. Too big to not fail? - Weshalb „Rechtsgemeinschaft" in der Gegenwart kein guter Fachausdruck ist
IV. Zusammenfassung und fachsprachliche Hinweise
Schluss: Die europarechtliche Sattelzeit und Europarechtswissenschaft als Textwissenschaft