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Die cessio legis
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English summary: Katharina von Koppenfels-Spies studies the assignment by operation of law in sections 774 and 1607 subsection 2 of the German Civil Code, the cessio legis in section 67 of the Insu...
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12 September 2006
English summary: Katharina von Koppenfels-Spies studies the assignment by operation of law in sections 774 and 1607 subsection 2 of the German Civil Code, the cessio legis in section 67 of the Insurance Contract Law as well as section 116 of the Code of Social Law, Book 10, and section 6 of the German law concerning continued payment of wages during the illness of an employee. Using an analysis of these regulations, the author deals with the impression that the recourse in cessio legis does not have a definite structure or system and that there is legislative arbitrariness and randomness in regard to the order of cessiones legis, due perhaps to the varying contexts or diverse legal regulations. She thus provides a contribution to the establishment of a structure and a system for the cessio legis and a system of recourse at the same time as well.
German description: Katharina von Koppenfels-Spies untersucht die burgerlich-rechtlichen Legalzessionen der 774 und 1607 Abs. 2 BGB, die privatversicherungsrechtliche cessio legis des 67 VVG sowie die cessiones legis des 116 SGB X und des 6 EFZG im Sozialversicherungs- und Entgeltfortzahlungsrecht. Anhand der Analyse dieser Vorschriften geht die Autorin dem Eindruck der fehlenden Struktur und Systematik des Legalzessionsregresses bzw. dem Anschein der gesetzgeberischen Willkur und Beliebigkeit im Hinblick auf die Anordnung von cessiones legis (etwa wegen unterschiedlicher Regelungszusammenhange oder divergierender gesetzlicher Ausgestaltung) nach. Sie liefert damit einen Beitrag zur Strukturierung und Systematisierung der cessio legis und zugleich auch der Ruckgriffsordnung. Es zeigt sich, dass sich die Legalzessionsregelungen und der Legalzessionsregress auf einheitliche Wertungen und Prinzipien zuruckfuhren lassen. Die Autorin kommt bei der Analyse der im Wege einer cessio legis geregelten Dreieckskonstellationen und der den Legalzessionsregress auslosenden Drittleistungen zu dem Ergebnis, dass der Anordnung der cessiones legis typisierte, im Kern stets identische Problemlagen zugrunde liegen. Obwohl die konkreten gesetzlichen Legalzessionsregelungen mit ihren zum Teil sehr unterschiedlichen inhaltlichen Ausgestaltungen dies nicht vermuten lassen, lassen sich nach Auffassung der Autorin alle Legalzessionsanordnungen auch in ihrer gesetzeskonkreten Ausgestaltung auf einen einheitlichen, in dogmatischer Hinsicht unerlasslichen, aber beschrankten Grundbestand an Regelungen zuruckfuhren. Insoweit kann von einem Modell der cessio legis gesprochen werden.
German description: Katharina von Koppenfels-Spies untersucht die burgerlich-rechtlichen Legalzessionen der 774 und 1607 Abs. 2 BGB, die privatversicherungsrechtliche cessio legis des 67 VVG sowie die cessiones legis des 116 SGB X und des 6 EFZG im Sozialversicherungs- und Entgeltfortzahlungsrecht. Anhand der Analyse dieser Vorschriften geht die Autorin dem Eindruck der fehlenden Struktur und Systematik des Legalzessionsregresses bzw. dem Anschein der gesetzgeberischen Willkur und Beliebigkeit im Hinblick auf die Anordnung von cessiones legis (etwa wegen unterschiedlicher Regelungszusammenhange oder divergierender gesetzlicher Ausgestaltung) nach. Sie liefert damit einen Beitrag zur Strukturierung und Systematisierung der cessio legis und zugleich auch der Ruckgriffsordnung. Es zeigt sich, dass sich die Legalzessionsregelungen und der Legalzessionsregress auf einheitliche Wertungen und Prinzipien zuruckfuhren lassen. Die Autorin kommt bei der Analyse der im Wege einer cessio legis geregelten Dreieckskonstellationen und der den Legalzessionsregress auslosenden Drittleistungen zu dem Ergebnis, dass der Anordnung der cessiones legis typisierte, im Kern stets identische Problemlagen zugrunde liegen. Obwohl die konkreten gesetzlichen Legalzessionsregelungen mit ihren zum Teil sehr unterschiedlichen inhaltlichen Ausgestaltungen dies nicht vermuten lassen, lassen sich nach Auffassung der Autorin alle Legalzessionsanordnungen auch in ihrer gesetzeskonkreten Ausgestaltung auf einen einheitlichen, in dogmatischer Hinsicht unerlasslichen, aber beschrankten Grundbestand an Regelungen zuruckfuhren. Insoweit kann von einem Modell der cessio legis gesprochen werden.
Price: £145.00
Pages: 506
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Privatum
Publication Date:
12 September 2006
ISBN: 9783161489891
Format: Hardcover
BISACs:
LAW / Civil Law, LAW / Labor & Employment, Systems of law: civil codes / civil law, Employment and labour law: general
Erstes Kapitel: Einleitung
A. Gegenstand und Ziel der Untersuchung
B. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes: Die behandelten cessiones legis
C. Gang der Darstellung
Zweites Kapitel: Dogmatische Grundlagen der Legalzession und des Legalzessionsregresses
A. Ursprunge der cessio legis und des Legalzessionsregresses
B. Struktur der Dreiecksbeziehung in den Fallen der Legalzession
C. Art und Wirkung der Drittleistung in den Legalzessionskonstellationen
D. Art des Ausgleichs in den Legalzessionskonstellationen und Abgrenzung gegenuber anderen Ausgleichswegen
E. Funktionsweise des gesetzlichen Forderungsubergangs und Vereinbarkeit mit Grundprinzipien des Burgerlichen Rechts
F. Ergebnis der systematisch-dogmatischen Analyse: cessio legis als Instrument zur Behebung dreiseitiger Verteilungsstorungen
Drittes Kapitel: Das System der cessio legis
A. Bedeutung der allgemeinen Zessionsregelungen der 399 ff. BGB fur die cessio legis
B. Bedeutung und Bewertung der konkreten gesetzlichen Ausgestaltung der cessio legis
C. Reichweite und Bedeutung der cessio legis und ihrer Funktion
D. Ergebnisse zum System der cessio legis
Viertes Kapitel: Folgerungen aus Struktur und Funktion der cessio legis fur ausgewahlte Problembereiche
A. Folgerungen fur den Ruckgriff in Schuldnermehrheiten ohne Ausgleichsregelung
B. Legalzessionsregress trotz Fehlens seiner Strukturmerkmale?
C. Systemwidrige Legalzessionen
D. Ergebnis: Der restriktive Modellcharakter der cessio legis
Funftes Kapitel: Schlussbetrachtung
A. Voraussetzungen fur die Anordnung einer cessio legis
B. Idealtypische gesetzliche Ausgestaltung der Legalzessionsanordnungen
C. Bewertung des Systems cessio legis und Bedeutung fur die Ruckgriffsordnung
A. Gegenstand und Ziel der Untersuchung
B. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes: Die behandelten cessiones legis
C. Gang der Darstellung
Zweites Kapitel: Dogmatische Grundlagen der Legalzession und des Legalzessionsregresses
A. Ursprunge der cessio legis und des Legalzessionsregresses
B. Struktur der Dreiecksbeziehung in den Fallen der Legalzession
C. Art und Wirkung der Drittleistung in den Legalzessionskonstellationen
D. Art des Ausgleichs in den Legalzessionskonstellationen und Abgrenzung gegenuber anderen Ausgleichswegen
E. Funktionsweise des gesetzlichen Forderungsubergangs und Vereinbarkeit mit Grundprinzipien des Burgerlichen Rechts
F. Ergebnis der systematisch-dogmatischen Analyse: cessio legis als Instrument zur Behebung dreiseitiger Verteilungsstorungen
Drittes Kapitel: Das System der cessio legis
A. Bedeutung der allgemeinen Zessionsregelungen der 399 ff. BGB fur die cessio legis
B. Bedeutung und Bewertung der konkreten gesetzlichen Ausgestaltung der cessio legis
C. Reichweite und Bedeutung der cessio legis und ihrer Funktion
D. Ergebnisse zum System der cessio legis
Viertes Kapitel: Folgerungen aus Struktur und Funktion der cessio legis fur ausgewahlte Problembereiche
A. Folgerungen fur den Ruckgriff in Schuldnermehrheiten ohne Ausgleichsregelung
B. Legalzessionsregress trotz Fehlens seiner Strukturmerkmale?
C. Systemwidrige Legalzessionen
D. Ergebnis: Der restriktive Modellcharakter der cessio legis
Funftes Kapitel: Schlussbetrachtung
A. Voraussetzungen fur die Anordnung einer cessio legis
B. Idealtypische gesetzliche Ausgestaltung der Legalzessionsanordnungen
C. Bewertung des Systems cessio legis und Bedeutung fur die Ruckgriffsordnung