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Der "germanische" Code civil

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Den modernen Leser durfte die These, dass der Code civil germanisches Recht sein soll, uberraschen. Nichtsdestotrotz wurde dies auf deutscher Seite schon fast seit der Einfuhrung des Code civil im ...
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  • 02 February 2018
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Den modernen Leser durfte die These, dass der Code civil germanisches Recht sein soll, uberraschen. Nichtsdestotrotz wurde dies auf deutscher Seite schon fast seit der Einfuhrung des Code civil im Jahre 1804 vertreten. Auch heute findet sich diese Idee noch in einzelnen Publikationen wieder. Verena Peters untersucht die Idee eines "germanischen Code civil" in Deutschland uber einen Verlauf von ca. zweihundert Jahren diskursanalytisch. Hierbei wird analysiert, wie diese These entstand, begrundet wurde, sich veranderte, in welchem Kontext sie vertreten wurde und besonders zu welchen Ergebnissen sie fuhrte, mit einem Schwerpunkt auf der Nutzbarmachung in rechtspolitischen Fragen. Die These schwankte zwischen ernsthafter wissenschaftlicher Auseinandersetzung und Geschichtspropaganda. Der "germanische" Code civil konnte dabei Grundlage fur ganz verschiedene Ausfuhrungen sein - von Appellen an die Volkerfreundschaft bis zu rassistischen Beitragen zur nationalsozialistischen Rechtserneuerung.
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Price: £72.00
Pages: 279
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Beitrage zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
Publication Date: 02 February 2018
ISBN: 9783161552199
Format: Paperback
BISACs:

LAW / General, Comparative law, Legal history, Private international law and conflict of laws, Private or civil law: general, Property law: general, Law of torts, damages and compensation, Law: wills, probate, succession

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