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Das Verbot der Kollektivausweisung nach Art. 4 Protokoll Nr. 4 EMRK

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Seit dem Inkrafttreten von Art. 4 Protokoll Nr. 4 EMRK am 2. Mai 1968 hat sich das Verbot der Kollektivausweisung von einem Symbol gegen die Massenausweisungen in der ersten Halfte des 20. Jahrhund...
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  • 19 October 2021
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Seit dem Inkrafttreten von Art. 4 Protokoll Nr. 4 EMRK am 2. Mai 1968 hat sich das Verbot der Kollektivausweisung von einem Symbol gegen die Massenausweisungen in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Instrument des Ausweisungsschutzes in Europa entwickelt. Anselm Zolls zeichnet die Entwicklung in der Rechtsprechung des Europaischen Gerichtshofs fur Menschenrechte nach und ordnet sie methodisch ein. Er zeigt auf, dass sich das Kollektivmerkmal der Ausweisung allein durch die fehlende Prufung der individuellen Umstande der ausgewiesenen Person bestimmen lasst. Das Verbot der Kollektivausweisung enthalt demnach ein Recht auf Einzelfallprufung. Dieses Recht findet auf jede Massnahme eines Konventionsstaats Anwendung, die einen Auslander unter seiner Hoheitsgewalt zwingt, ein Staatsgebiet zu verlassen oder daran hindert, ein Staatsgebiet zu erreichen.
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Price: £92.00
Pages: 300
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Internationale et Europaeum
Publication Date: 19 October 2021
ISBN: 9783161607110
Format: Paperback
BISACs:

LAW / General, Comparative law, Public international law, Private international law and conflict of laws, Hinduism, Buddhism, Other religions and spiritual beliefs

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