We're sorry. An error has occurred
Please cancel or retry.
Zentralitat und Religion
Regular price
£92.00
Sale price
£92.00
Regular price
£0.00
Unit price
/
per
Sale
Sold out
Re-stocking soon
English summary: The powerful imperium romanum was established and ruled from afar by one single urban center. This center was however not only a real tightly-packed area of people, resources and p...
Read More
Some error occured while loading the Quick View. Please close the Quick View and try reloading the page.
Couldn't load pickup availability
- Format:
-
20 October 2006
English summary: The powerful imperium romanum was established and ruled from afar by one single urban center. This center was however not only a real tightly-packed area of people, resources and power; it was also an esthetically experienceable spiritual center. It was the urban, architectural, literary, artistic and religious resources which were important for the imagination, construction and perception of centrality. This volume focuses on the question of how and to what extent the system of symbols in 'religion' staged and created centrality on each of the political and administrative levels and in the restricted field of religion itself.
German description: Das gewaltige circummediterrane imperium Romanum ist von einem einzigen stadtischen Zentrum aus, der 'ewigen', 'heiligen' Stadt am Tiber, dem caput mundi , errichtet und uber einen vergleichsweise langen Zeitraum hin beherrscht worden. Diese gewaltsame Expansion hat alte Zentren erfasst, umgestaltet und zerstort wie Karthago, Korinth und Jerusalem. Gleichzeitig wurden neue capita provinciarum geschaffen (Lyon/Gallien, Caesarea/Judaea, Trier, Koln, Mainz, Tarraco, Corduba, Emerita, Sarmizegetusa/Dacien). Ein wichtiges Thema moderner Urbanistik und Raumforschung ist die Ausbildung eines Zentrums einer Region und das dazugehorige Verstandnis zu anderen Zentralorten und der Peripherie. 'Zentralitat' ist jeweils Ergebnis vieler Faktoren. Neben der Geographie spielen auch Okonomie und Demographie eine grosse Rolle. Das Zentrum ist aber nicht nur eine faktische Verdichtung von Menschen, Ressourcen und Macht, sondern auch eine asthetisch erfahrbare, emotionale, geistige Mitte. Der Imagination, Konstruktion, Wahrnehmung von Zentralitat dienen urbanistische, architektonische, literarische, kunstlerische und religiose Mittel. Zentralitat ist deshalb ein fruchtbares Thema in der Erforschung romischer Reichs- und Provinzreligion. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Frage, wie und in welchem Ausmass das Symbolsystem 'Religion' mit seinen Festen, Ritualen, Bildern, Symbolen, mit Gotterkult und Kaiserverehrung 'Zentralitat' auf den jeweiligen politisch-administrativen Ebenen (regional, uberregional) und im engen Bereich von Religion selbst, 'inszeniert', 'reprasentiert', geschaffen hat.
German description: Das gewaltige circummediterrane imperium Romanum ist von einem einzigen stadtischen Zentrum aus, der 'ewigen', 'heiligen' Stadt am Tiber, dem caput mundi , errichtet und uber einen vergleichsweise langen Zeitraum hin beherrscht worden. Diese gewaltsame Expansion hat alte Zentren erfasst, umgestaltet und zerstort wie Karthago, Korinth und Jerusalem. Gleichzeitig wurden neue capita provinciarum geschaffen (Lyon/Gallien, Caesarea/Judaea, Trier, Koln, Mainz, Tarraco, Corduba, Emerita, Sarmizegetusa/Dacien). Ein wichtiges Thema moderner Urbanistik und Raumforschung ist die Ausbildung eines Zentrums einer Region und das dazugehorige Verstandnis zu anderen Zentralorten und der Peripherie. 'Zentralitat' ist jeweils Ergebnis vieler Faktoren. Neben der Geographie spielen auch Okonomie und Demographie eine grosse Rolle. Das Zentrum ist aber nicht nur eine faktische Verdichtung von Menschen, Ressourcen und Macht, sondern auch eine asthetisch erfahrbare, emotionale, geistige Mitte. Der Imagination, Konstruktion, Wahrnehmung von Zentralitat dienen urbanistische, architektonische, literarische, kunstlerische und religiose Mittel. Zentralitat ist deshalb ein fruchtbares Thema in der Erforschung romischer Reichs- und Provinzreligion. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Frage, wie und in welchem Ausmass das Symbolsystem 'Religion' mit seinen Festen, Ritualen, Bildern, Symbolen, mit Gotterkult und Kaiserverehrung 'Zentralitat' auf den jeweiligen politisch-administrativen Ebenen (regional, uberregional) und im engen Bereich von Religion selbst, 'inszeniert', 'reprasentiert', geschaffen hat.
Price: £92.00
Pages: 319
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Studien und Texte zu Antike und Christentum / Studies and Texts in Antiquity and Christianity
Publication Date:
20 October 2006
ISBN: 9783161491559
Format: Paperback
BISACs:
RELIGION / History, History of religion
Teil I: Systematische Beitrage
Hubert Cancik: Caput mundi. Rom im Diskurs Zentralitat
Rainer Wiegels: Zentralitat - Kulturraum - Landschaft. Zur Tauglichkeit von Begriffen und Ordnungskriterien bei der Erfassung religioser Phanomene im Imperium Romanum
Jorg Rupke: Religiose Zentralisierung in der spaten Kaiserzeit. Neue Perspektiven auf traditionelle Priesterschaften und die Rolle des Pontifex maximus
Gunther Schorner: Opferritual und Opferdarstellung. Zur Strukturierung der Zentrum-Peripherie-Relation in Kleinasien
Katharina Waldner: Ignatius' Reise von Antiochia nach Rom. Zentralitat und lokale Vernetzung im christlichen Diskurs des 2. Jahrhunderts
Teil II: Zentrale Orte und Stadtreligionen
Rudolf Haensch: Provinzhauptstadte als religiose Zentren? Die Situation in Kaiserzeit und Spatantike
Carlos Marquez: Kaiserkult und Zentralitat in Hispanien. Die drei Provinzhauptstadte Tarraco, Emerita und Corduba
Wolfgang Spickermann: Mogontiacum (Mainz) als politischer und religioser Zentralort der Germania Superior
Alfred Schafer: Sarmizegetusa als urbanes und regionales Zentrum der Provinz Dakien
Charalampos Tsochos: Philippi als stadtisches Zentrum Ostmakedoniens in der hohen Kaiserzeit: Aspekte der Sakraltopographie
Christof Berns: Konkurrierende Zentren. Uberlegungen zur religiosen Reprasentation in Ephesos und den Stadten der Provinz Asia in der Kaiserzeit
Hubert Cancik: Caput mundi. Rom im Diskurs Zentralitat
Rainer Wiegels: Zentralitat - Kulturraum - Landschaft. Zur Tauglichkeit von Begriffen und Ordnungskriterien bei der Erfassung religioser Phanomene im Imperium Romanum
Jorg Rupke: Religiose Zentralisierung in der spaten Kaiserzeit. Neue Perspektiven auf traditionelle Priesterschaften und die Rolle des Pontifex maximus
Gunther Schorner: Opferritual und Opferdarstellung. Zur Strukturierung der Zentrum-Peripherie-Relation in Kleinasien
Katharina Waldner: Ignatius' Reise von Antiochia nach Rom. Zentralitat und lokale Vernetzung im christlichen Diskurs des 2. Jahrhunderts
Teil II: Zentrale Orte und Stadtreligionen
Rudolf Haensch: Provinzhauptstadte als religiose Zentren? Die Situation in Kaiserzeit und Spatantike
Carlos Marquez: Kaiserkult und Zentralitat in Hispanien. Die drei Provinzhauptstadte Tarraco, Emerita und Corduba
Wolfgang Spickermann: Mogontiacum (Mainz) als politischer und religioser Zentralort der Germania Superior
Alfred Schafer: Sarmizegetusa als urbanes und regionales Zentrum der Provinz Dakien
Charalampos Tsochos: Philippi als stadtisches Zentrum Ostmakedoniens in der hohen Kaiserzeit: Aspekte der Sakraltopographie
Christof Berns: Konkurrierende Zentren. Uberlegungen zur religiosen Reprasentation in Ephesos und den Stadten der Provinz Asia in der Kaiserzeit