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Wie viel Privatisierung "vertragt" das strafprozessuale Ermittlungsverfahren?
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19 February 2016
Die Privatisierung des Strafverfahrens gehort weltweit zu den zentralen Themen der aktuellen strafprozessualen Diskussion. Der Einsatz von V-Leuten und Sachverstandigen sowie die Hinzuziehung Privater im Rahmen der kommunalen Verkehrsuberwachung sind klassische Streitpunkte dieses Problemkreises. Gleichzeitig geraten regelmassig neue Phanomene der Privatisierung ins Blickfeld. So stehen in den letzten Jahren vor allem die Verwertbarkeit verdeckter vernehmungsahnlicher Befragungen, der staatliche Zugriff auf die Ergebnisse unternehmensinterner Ermittlungen sowie der staatliche Ankauf rechtswidrig erlangter Steuerdaten-CDs im Mittelpunkt der Kontroverse. Hannah Stoffer stellt die tatsachlichen und rechtlichen Facetten all dieser Fallgruppen umfassend dar und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Gesamtkonzept zu der Frage, unter welchen Voraussetzungen sich der Staat private Ermittlungen zurechnen lassen muss.
Price: £111.00
Pages: 637
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Veroffentlichungen zum Verfahrensrecht
Publication Date:
19 February 2016
ISBN: 9783161533716
Format: Paperback
BISACs:
LAW / General, Jurisprudence and general issues