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Virtuelles Hausrecht?

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Webprasenzen bilden bislang keinen eigens anerkannten Schutzgegenstand unserer Rechtsordnung. Um diese vermeintliche Schutzlucke zu schliessen, wurde das virtuelle Hausrecht herangezogen. In einer ...
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  • 13 December 2016
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Webprasenzen bilden bislang keinen eigens anerkannten Schutzgegenstand unserer Rechtsordnung. Um diese vermeintliche Schutzlucke zu schliessen, wurde das virtuelle Hausrecht herangezogen. In einer Parallele zum Hausrechtsinhaber in der physischen Welt soll dem Webprasenzbetreiber ein originares Schutzrecht gegenuber den Nutzern seiner Webprasenz in Form eines virtuellen Hausrechts zur Verfugung stehen.

Gabriella Piras erortert mogliche dogmatische Begrundungen fur die Ubertragung des im Sachenrecht verwurzelten Hausrechts auf den virtuellen Raum, die sie im Ergebnis ablehnt. Ausserdem kritisiert sie, dass es einer Neuequilibrierung des Spannungsverhaltnisses zwischen Webprasenzbetreiber und Nutzern durch die Anerkennung eines virtuellen Hausrechts nicht bedarf, und dies vielmehr einen Versuch der Beschrankung der Internetfreiheit der Nutzer darstellt.
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Price: £77.00
Pages: 244
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Internet und Gesellschaft
Publication Date: 13 December 2016
ISBN: 9783161548345
Format: Paperback
BISACs:

LAW / General, Jurisprudence and general issues

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