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Ursprunge der richterlichen Normenkontrolle im Verfassungsrecht der Vereinigten Staaten, 1761-1803

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Verfassungsrecht beansprucht Geltung. Das wurde der amerikanischen Grundergeneration, die in Abkehr vom uberkommenen britischen Modell nunmehr auf geschriebene Verfassungen setzte, schlagartig klar...
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  • Format:
  • 19 May 2021
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Verfassungsrecht beansprucht Geltung. Das wurde der amerikanischen Grundergeneration, die in Abkehr vom uberkommenen britischen Modell nunmehr auf geschriebene Verfassungen setzte, schlagartig klar. Ob der normative Ordnungsanspruch der Verfassung allerdings von den Gerichten durchzusetzen sei, daruber herrschte zunachst Unklarheit. Lukas Wolfgang Lubben rekonstruiert die zu jener Zeit um die funktionell-rechtlichen Konsequenzen der Positivierung des Verfassungsrechts gefuhrte Theoriedebatte. Anschliessend untersucht er die Entwicklung der Normenkontrolle in der US-amerikanischen gerichtlichen Praxis bis zur wegweisenden Entscheidung des U.S. Supreme Court in der Sache Marbury v. Madison aus dem Jahr 1803. Mit Blick auf die Deutungsoffenheit des Verfassungsrechts schlussfolgert der Autor, dass die amerikanischen Grunder im Gegensatz zu heutigen Praktikern und Wissenschaftlern in sehr viel hoherem Masse bereit waren, die normative Ungewissheit des Konstitutionellen als Gegebenheit zu akzeptieren.
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Price: £105.20
Pages: 543
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Studien und Beitrage zum Offentlichen Recht
Publication Date: 19 May 2021
ISBN: 9783161550782
Format: Paperback
BISACs:

LAW / General, Methods, theory and philosophy of law, Comparative law, Legal history, Private international law and conflict of laws, Constitutional and administrative law: general

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