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Schutz der Stiftung
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English summary: The German law of foundations is undergoing a change. The traditional notion of the foundation as a legal entity is currently being modified in order to adapt this institution to m...
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24 October 2006
English summary: The German law of foundations is undergoing a change. The traditional notion of the foundation as a legal entity is currently being modified in order to adapt this institution to modern political, social and economic needs. In this work, Dominique Jakob outlines the dogmatic structures of the foundation and the limitations of possible statutes. In doing so, he looks at the legal relationships between the various members of the foundation's structure and attempts to establish the main areas in which conflicts of interest among these members arise. He then searches for arrangements and strategies which can solve or prevent these conflicts. In addition to German law, the author also deals with the laws of Switzerland, Austria and Liechtenstein.
German description: Nach der Reform des Stiftungsprivatrechts vom 1.9.2002 hat das Stiftungsrecht wieder Hochkonjunktur in Wissenschaft und Praxis. Neue Stiftungsmodelle werden in Deutschland und auf europaischer Ebene prasentiert. In diesem Kontext untersucht Dominique Jakob die gesamte Struktur der rechtsfahigen Stiftung burgerlichen Rechts, um zum einen die gestalterischen Moglichkeiten und Grenzen auszuloten, und zum anderen die stiftungstypischen Konfliktlagen sichtbar zu machen sowie Konfliktvermeidungs- und Konfliktlosungsmoglichkeiten zu entwickeln. Der Autor betrachtet zunachst die einzelnen Stiftungsbeteiligten, also Stifter, Destinatare, Vorstand, Beirat, Aufsichtsbehorde, Zustifter und Spender sowie Erben und Glaubiger und untersucht deren Rechtsverhaltnisse zur Stiftung und untereinander. In einem weiteren Schritt arbeitet er die einzelnen Interessenkonflikte in diesen Rechtsverhaltnissen heraus, strukturiert sie und versucht aus dieser Gesamtschau heraus, Moglichkeiten zum Schutz der Stiftung zu gewinnen. Indem er schliesslich vorhandene Schutzmoglichkeiten mit stiftungstypischen Gefahrdungslagen abgleicht, spurt er Schutzlucken auf. Kautelarjuristische Hinweise sowie Vorschlage de lege ferenda, wie diese Lucken geschlossen werden konnten, schliessen die Arbeit ab. In seiner dogmatischen Arbeit zum deutschen Recht richtet der Autor den Blick auch auf die Stiftungsrechtsordnungen der Schweiz, Osterreichs und Liechtensteins, da diese fur die Diskussion in Deutschland in konstruktiver Weise fruchtbar gemacht werden konnen.
German description: Nach der Reform des Stiftungsprivatrechts vom 1.9.2002 hat das Stiftungsrecht wieder Hochkonjunktur in Wissenschaft und Praxis. Neue Stiftungsmodelle werden in Deutschland und auf europaischer Ebene prasentiert. In diesem Kontext untersucht Dominique Jakob die gesamte Struktur der rechtsfahigen Stiftung burgerlichen Rechts, um zum einen die gestalterischen Moglichkeiten und Grenzen auszuloten, und zum anderen die stiftungstypischen Konfliktlagen sichtbar zu machen sowie Konfliktvermeidungs- und Konfliktlosungsmoglichkeiten zu entwickeln. Der Autor betrachtet zunachst die einzelnen Stiftungsbeteiligten, also Stifter, Destinatare, Vorstand, Beirat, Aufsichtsbehorde, Zustifter und Spender sowie Erben und Glaubiger und untersucht deren Rechtsverhaltnisse zur Stiftung und untereinander. In einem weiteren Schritt arbeitet er die einzelnen Interessenkonflikte in diesen Rechtsverhaltnissen heraus, strukturiert sie und versucht aus dieser Gesamtschau heraus, Moglichkeiten zum Schutz der Stiftung zu gewinnen. Indem er schliesslich vorhandene Schutzmoglichkeiten mit stiftungstypischen Gefahrdungslagen abgleicht, spurt er Schutzlucken auf. Kautelarjuristische Hinweise sowie Vorschlage de lege ferenda, wie diese Lucken geschlossen werden konnten, schliessen die Arbeit ab. In seiner dogmatischen Arbeit zum deutschen Recht richtet der Autor den Blick auch auf die Stiftungsrechtsordnungen der Schweiz, Osterreichs und Liechtensteins, da diese fur die Diskussion in Deutschland in konstruktiver Weise fruchtbar gemacht werden konnen.
Price: £145.00
Pages: 572
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Privatum
Publication Date:
24 October 2006
ISBN: 9783161491009
Format: Hardcover
BISACs:
LAW / Civil Law, LAW / Commercial / General, Systems of law: civil codes / civil law, Commercial law
1. TEIL: SCHUTZZWECK UND SCHUTZGEGENSTAND STIFTUNG
1. Kapitel: Die Stiftung als Phanomen in Gesellschaft, Wirtschaft und Recht
A. Der traditionelle Stiftungsgedanke und seine Emanzipation - neue Anforderungen an eine alte Rechtsfigur
B. Gedanken zum Stiftungsbegriff
C. Zwischenresumee: Das zu schutzende Stiftungskonzept
2. Kapitel: Notwendigkeit des Schutzes einer Stiftung
A. Problemstellung - Die Stiftung als Interessenkonflikt
B. Losungsansatz - Die Stiftung als Interessenkonkordanz
2. TEIL: RECHTSVERHALTNISSE IM STIFTUNGSRECHT
1. Kapitel: Die Stiftungsbeteiligten und ihr Verhaltnis zur Stiftung
A. Der Stifter
B. Die Destinatare
C. Der Vorstand
D. Das Zweitorgan - Der Beirat
E. Die staatliche Aufsichtsbehorde
F. Der ubrige Rechtsverkehr
G. Die Anfallberechtigten
H. Die Steuerbehorde
2. Kapitel: Die Stiftungsbeteiligten und ihr Verhaltnis untereinander
A. Das Verhaltnis des Stifters zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
B. Das Verhaltnis der Destinatare zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
C. Das Verhaltnis der Stiftungsorgane zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
D. Das Verhaltnis der Aufsichtsbehorde zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
3. Kapitel: Resumee und Zwischenergebnis
3. TEIL: INTERESSENKONFLIKTE IM STIFTUNGSRECHT UND IHRE LOSUNGSMOGLICHKEITEN
1. Kapitel: Strukturierung der Stiftungsinteressen und typische Gefahrdungslagen
A. Interessengruppen
B. Interessengegensatze
C. Stiftungstypische Gefahrdungslagen
2. Kapitel: Strukturierung der Schutzmoglichkeiten und typische Stiftungsklagen
A. Aussergerichtliche Schutzmoglichkeiten
B. Gerichtliche Rechtsbehelfe
3. Kapitel: Gefahrddungslagen und Schutzmoglichkeiten - Zuordnung und Auswertung
A. Zuordnung der Schutzmoglichkeiten - Kongruenzen und Lucken
B. Unechte Schutzlucken - Satzungsgestaltung des Stifters
C. Echte Schutzlucken - Einschreiten des Gesetzgebers?
D. Zwischenergebnis
4. Kapitel: Corporate Governance im Stiftungsrecht - Foundation Governance
A. Materielle Regeln stiftungsrechtlicher Governance
B. Institutioneller Ordnungsrahmen
5. Kapitel: Der Weg zu einem geschlossenen Schutzsystem
A. Balance of powers und praktische Konkordanz
B. Geschlossenes Schutzsystem durch Koharenz der Schutzmechanismen
1. Kapitel: Die Stiftung als Phanomen in Gesellschaft, Wirtschaft und Recht
A. Der traditionelle Stiftungsgedanke und seine Emanzipation - neue Anforderungen an eine alte Rechtsfigur
B. Gedanken zum Stiftungsbegriff
C. Zwischenresumee: Das zu schutzende Stiftungskonzept
2. Kapitel: Notwendigkeit des Schutzes einer Stiftung
A. Problemstellung - Die Stiftung als Interessenkonflikt
B. Losungsansatz - Die Stiftung als Interessenkonkordanz
2. TEIL: RECHTSVERHALTNISSE IM STIFTUNGSRECHT
1. Kapitel: Die Stiftungsbeteiligten und ihr Verhaltnis zur Stiftung
A. Der Stifter
B. Die Destinatare
C. Der Vorstand
D. Das Zweitorgan - Der Beirat
E. Die staatliche Aufsichtsbehorde
F. Der ubrige Rechtsverkehr
G. Die Anfallberechtigten
H. Die Steuerbehorde
2. Kapitel: Die Stiftungsbeteiligten und ihr Verhaltnis untereinander
A. Das Verhaltnis des Stifters zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
B. Das Verhaltnis der Destinatare zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
C. Das Verhaltnis der Stiftungsorgane zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
D. Das Verhaltnis der Aufsichtsbehorde zu den ubrigen Stiftungsbeteiligten
3. Kapitel: Resumee und Zwischenergebnis
3. TEIL: INTERESSENKONFLIKTE IM STIFTUNGSRECHT UND IHRE LOSUNGSMOGLICHKEITEN
1. Kapitel: Strukturierung der Stiftungsinteressen und typische Gefahrdungslagen
A. Interessengruppen
B. Interessengegensatze
C. Stiftungstypische Gefahrdungslagen
2. Kapitel: Strukturierung der Schutzmoglichkeiten und typische Stiftungsklagen
A. Aussergerichtliche Schutzmoglichkeiten
B. Gerichtliche Rechtsbehelfe
3. Kapitel: Gefahrddungslagen und Schutzmoglichkeiten - Zuordnung und Auswertung
A. Zuordnung der Schutzmoglichkeiten - Kongruenzen und Lucken
B. Unechte Schutzlucken - Satzungsgestaltung des Stifters
C. Echte Schutzlucken - Einschreiten des Gesetzgebers?
D. Zwischenergebnis
4. Kapitel: Corporate Governance im Stiftungsrecht - Foundation Governance
A. Materielle Regeln stiftungsrechtlicher Governance
B. Institutioneller Ordnungsrahmen
5. Kapitel: Der Weg zu einem geschlossenen Schutzsystem
A. Balance of powers und praktische Konkordanz
B. Geschlossenes Schutzsystem durch Koharenz der Schutzmechanismen