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Schopfung als Bekenntnis
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26 May 2006
English summary: How is it possible to conceive of and believe in creation in a time in which scientific knowledge and far-reaching changes in our lifestyle have alienated us irrevocably from those ideas and that language which were once associated with our trust in creation? In his theology of creation, Hans-Christoph Askani attempts to find an answer to this question. He shows that the creation is a process which takes place between that which is given in it and the reception of human beings. This give and take is the beginning which is perceived as a divergence of the Creator and God's creatures, as a praise of creation and as a gift which never stops giving its unpredictability and its underivability.
German description: Wie ist Schopfung zu denken und zu glauben in einer Zeit, in der wissenschaftliche Erkenntnisse und tiefgreifende Veranderungen unseres Lebensstils uns unwiederbringlich von jenen Vorstellungen und jener Sprache entfremdet haben, die einst das Vertrauen in die Schopfung begleiteten? Hans-Christoph Askani begreift Schopfung als ein Geschehen, das sich zwischen dem in ihr Gegebenen und dem Empfangen des Menschen abspielt. Dies Empfangen gestaltet sich stets sprachlich. Seine sprachliche Gestalt ist aber der Wahrnehmung von Schopfung nicht nachtraglich, sondern die ihr eigene Form. Der Autor beginnt mit einer Bestimmung dessen, was 'Anfang' theologisch uberhaupt heissen kann. Er zeigt, dass Theologie einen ihr eigenen Begriff des Anfangs beansprucht und verdient. Im zweiten Kapitel untersucht er das Verhaltnis von Schopfer und Geschopf. Schopfung ist dort Schopfung, wo das Geschopf seinen Ort vor Gott findet. Dieser Ort wird am Geschopf der Geschopfe als Trennung vom Schopfer erfahren und empfangen. Darauf antwortet dies herausgehobene Geschopf durch die Erfahrung und das Bekenntnis eines gut!, das aller je einzelnen Erfahrung von gut und bose vorausliegt. In diesem gut ereignet sich Schopfung. Das letzte Kapitel ist der 'Gabe' gewidmet. Der ihr eigentumliche Elan wird nicht im Ruckgang auf die Initiative eines Gebers begriffen und stillgestellt; die Gabe selber strahlt vielmehr auf alle an ihr Beteiligten aus, indem sie sie hineinnimmt in ihre unableitbare Herkunft und Ankunft.
German description: Wie ist Schopfung zu denken und zu glauben in einer Zeit, in der wissenschaftliche Erkenntnisse und tiefgreifende Veranderungen unseres Lebensstils uns unwiederbringlich von jenen Vorstellungen und jener Sprache entfremdet haben, die einst das Vertrauen in die Schopfung begleiteten? Hans-Christoph Askani begreift Schopfung als ein Geschehen, das sich zwischen dem in ihr Gegebenen und dem Empfangen des Menschen abspielt. Dies Empfangen gestaltet sich stets sprachlich. Seine sprachliche Gestalt ist aber der Wahrnehmung von Schopfung nicht nachtraglich, sondern die ihr eigene Form. Der Autor beginnt mit einer Bestimmung dessen, was 'Anfang' theologisch uberhaupt heissen kann. Er zeigt, dass Theologie einen ihr eigenen Begriff des Anfangs beansprucht und verdient. Im zweiten Kapitel untersucht er das Verhaltnis von Schopfer und Geschopf. Schopfung ist dort Schopfung, wo das Geschopf seinen Ort vor Gott findet. Dieser Ort wird am Geschopf der Geschopfe als Trennung vom Schopfer erfahren und empfangen. Darauf antwortet dies herausgehobene Geschopf durch die Erfahrung und das Bekenntnis eines gut!, das aller je einzelnen Erfahrung von gut und bose vorausliegt. In diesem gut ereignet sich Schopfung. Das letzte Kapitel ist der 'Gabe' gewidmet. Der ihr eigentumliche Elan wird nicht im Ruckgang auf die Initiative eines Gebers begriffen und stillgestellt; die Gabe selber strahlt vielmehr auf alle an ihr Beteiligten aus, indem sie sie hineinnimmt in ihre unableitbare Herkunft und Ankunft.
Price: £105.20
Pages: 226
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie
Publication Date:
26 May 2006
ISBN: 9783161489167
Format: Hardcover
BISACs:
PHILOSOPHY / Religious, RELIGION / Philosophy, Philosophy of religion