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Rechtsangleichung durch Richtlinien
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Die Rechtsangleichung stellt eine der bedeutendsten Formen der Rechtsetzung in der EU dar. Dennoch bleibt die genaue Bedeutung dieses Rechtsetzungsmodus unklar. In seiner historisch fundierten Unte...
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06 April 2021
Die Rechtsangleichung stellt eine der bedeutendsten Formen der Rechtsetzung in der EU dar. Dennoch bleibt die genaue Bedeutung dieses Rechtsetzungsmodus unklar. In seiner historisch fundierten Untersuchung zeigt Joel Herok, wie der seit den 1950er Jahren gefuhrte Streit um das Wesen und das Legitimationssubjekt der europaischen Rechtsordnung einen Prozess der Intensivierung der gemeinschaftlichen Rechtsetzung einleitete. In dessen Zuge erfolgten zunachst eine Annaherung der Richtlinie an die unmittelbar geltende Verordnung und spater ein Bedeutungsverlust der Richtlinie zulasten derselben. Der Autor erkennt die Auflosung der ursprunglichen Konzeption der "Rechtsangleichung durch Richtlinien" als Grund dafur, weshalb heute nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, was unter Rechtsangleichung genau zu verstehen ist, und inwieweit die unionale Rechtsetzung bereits Zuge einer staatsanalogen Gesetzgebung aufweist.
Price: £111.00
Pages: 576
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Internationale et Europaeum
Publication Date:
06 April 2021
ISBN: 9783161596407
Format: Paperback
BISACs:
LAW / Administrative Law & Regulatory Practice, LAW / Constitutional, LAW / International, Legal history, Public international law, Constitutional and administrative law: general, Hinduism, Buddhism, Other religions and spiritual beliefs