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Menschenwurde in der sakularen Verfassungsordnung

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English summary: Religion has had a strong influence on the idea of human dignity. At the same time, the dignity of human beings is the central section in the secular constitutional order. How do t...
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  • 23 October 2006
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English summary: Religion has had a strong influence on the idea of human dignity. At the same time, the dignity of human beings is the central section in the secular constitutional order. How do these two things fit together? Using specific problems (torture, protection of life, systems of social security, media, law concerning aliens) as examples, the authors of the articles in this volume study the topos of human dignity in regard to its effectiveness.


German description: Tief in die Idee der Menschenwurde ist eine religiose Spur eingezeichnet. Zugleich ist die Wurde des Menschen der Zentraltitel in der sakularen Verfassungsordnung. Wie passt das zusammen? Verfassungsjuristen und evangelische Theologen geben in diesem Band Antworten und klaren auf: uber Ideengeschichte, uber kulturtheoretische Kontexte, uber Grenzen, Aporien und Paradoxien der Wurde. Von Menschenwurde kann nur derjenige sinnvoll reden, der in Rechnung stellt, dass die Achtung und der Schutz der Wurde des Menschen im Recht verankert sind, aber notwendig uber das Recht hinausweisen. Gehalt und Funktion des Wurdegebotes kann nur verstehen, wer die engen Grenzen der disziplinaren Dogmatik uberwindet. Der vorliegende Band dokumentiert den Versuch einer solchen Grenzuberschreitung. Dabei wird der Topos der Menschenwurde insbesondere anhand konkreter Problemlagen (Folter, Lebensschutz, Systeme sozialer Sicherheit, Medien, Auslanderrecht) auf seine Leistungsfahigkeit hin befragt.
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Price: £72.00
Pages: 417
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Religion und Aufklarung
Publication Date: 23 October 2006
ISBN: 9783161490217
Format: Paperback
BISACs:

RELIGION / Christian Church / Canon & Ecclesiastical Law, Systems of law: ecclesiastical (canon) law, Christian Churches, denominations, groups

REVIEWS Icon
Petra Bahr/Hans Michael Heinig: Einfuhrung

Ideengeschichte
Stephan Schaede: Wurde - Eine ideengeschichtliche Annaherung aus theologischer Perspektive

Menschenwurde zwischen Theologie und Recht
Michael Moxter: Unterwegs zum Recht. Eine Vorerinnerung an die Horizonte des Wurdebegriffs
Ulrich Haltern: Unsere protestantische Menschenwurde

Menschenwurde zwischen Universalismus und Relativismus
Christian Walter: Menschenwurde im nationalen Recht, Volkerrecht und Europarecht
Georg Pfleiderer: Prozessualitat der Menschenwurde. Ein Deutungsvorschlag in rechtstheologischer Absicht

Menschenwurde und Lebensschutz
Reiner Anselm: Relative Absolutheit. Zum Verstandnis und Gebrauch des Menschenwurdearguments in den Konfliktlagen am Lebensbeginn aus der Perspektive der evangelischen Ethik
Werner Heun: Humangenetik und Menschenwurde. Beginn und Absolutheit des Menschenwurdeschutzes

Menschenwurde und Staatsnotstand
Ralf Poscher: Menschenwurde im Staatsnotstand
Johannes Fischer: Menschenwurde und Staatsnotstand - Darf der Staat im Ausnahmezustand foltern?

Menschenwurde und der Umbau des Sozialstaates
Hans Michael Heinig: Menschenwurde und Soziastaat. Genesen - Grammatiken - Grenzen
Joachim von Soosten: Neubau der Sittlichkeit. Menschenwurde und Sozialstaat

Menschenwurde und Medien
Martin Eifert: Menschenwurde im Medienrecht
Klaas Huizing: Six Feet Under. Die Menschenwurde und die Medien

Menschenwurde und der Fremde
Jurgen Bast: Menschenwurde und der Umgang mit Fremden. Verfassungsrechtliche Uberlegungen zu einem unbequemen Gleichheitsversprechen
Philipp Stoellger: Fremdwahrnehmung - Die Menschenwurde des Fremden und die Fremdheit der Menschenwurde

Ausblick
Petra Bahr: Das Kreuz mit der Wurde