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Legalitat, Legitimitat und Moral
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English summary: Since the early 1990s, several military interventions have been justified on the basis of arguments coming close to the ancient theory of just war. This has been the case with so-c...
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22 September 2008
English summary: Since the early 1990s, several military interventions have been justified on the basis of arguments coming close to the ancient theory of just war. This has been the case with so-called humanitarian interventions, anti-terrorist measures, and the initiation of 'preventive' war against 'rogue states'. Increasingly, the principles of the UN Charter-based ius ad bellum, which include formal mechanisms for the authorization of military force, have been superseded by political claims for justice and opportunist arguments or they have been negated by military faits accomplis. The present volume, which is based on a conference sponsored by the German Foundation for Peace Research and hosted by the Justus Liebig University, Giessen, Germany, presents an interdisciplinary dialogue and a critique of the so-called 'new wars' and their moral justifications.
German description: Die Rechtfertigung zahlreicher Militareinsatze der letzten Jahre, seien es so genannte humanitare Interventionen, Massnahmen zur Bekampfung des transnationalen Terrorismus oder die Fuhrung 'praventiver' Kriege gegen Unrechtsregime, erweckt den Eindruck einer Wiederbelebung des Argumentationstopos vom 'gerechten Krieg'. Immer haufiger werden die Grundsatze und Regeln des Kriegsverhutungs- und Friedenssicherungsrechts der Vereinten Nationen, die eine formale Legitimation der Anwendung von Gewalt in den internationalen Beziehungen bieten konnen, durch politische Gerechtigkeitspostulate und Opportunitatsargumente uberlagert, verdrangt oder durch Schaffung vollendeter militarischer Tatsachen negiert. Der vorliegende Band, der die Beitrage zu einer von der Deutschen Stiftung fur Friedensforschung geforderten Tagung an der Justus-Liebig-Universitat Giessen enthalt, setzt sich im interdisziplinaren Dialog kritisch mit den aus dem bisherigen Regelwerk 'ausbrechenden' neuen Kriegen und den ihnen zugrunde liegenden Argumentationstopoi auseinander.
German description: Die Rechtfertigung zahlreicher Militareinsatze der letzten Jahre, seien es so genannte humanitare Interventionen, Massnahmen zur Bekampfung des transnationalen Terrorismus oder die Fuhrung 'praventiver' Kriege gegen Unrechtsregime, erweckt den Eindruck einer Wiederbelebung des Argumentationstopos vom 'gerechten Krieg'. Immer haufiger werden die Grundsatze und Regeln des Kriegsverhutungs- und Friedenssicherungsrechts der Vereinten Nationen, die eine formale Legitimation der Anwendung von Gewalt in den internationalen Beziehungen bieten konnen, durch politische Gerechtigkeitspostulate und Opportunitatsargumente uberlagert, verdrangt oder durch Schaffung vollendeter militarischer Tatsachen negiert. Der vorliegende Band, der die Beitrage zu einer von der Deutschen Stiftung fur Friedensforschung geforderten Tagung an der Justus-Liebig-Universitat Giessen enthalt, setzt sich im interdisziplinaren Dialog kritisch mit den aus dem bisherigen Regelwerk 'ausbrechenden' neuen Kriegen und den ihnen zugrunde liegenden Argumentationstopoi auseinander.
Price: £72.00
Pages: 265
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Internationale et Europaeum
Publication Date:
22 September 2008
ISBN: 9783161488979
Format: Paperback
BISACs:
LAW / International, LAW / Public, International law, Administrative jurisdiction and public administration, Public procurement, services and supplies