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Kritik des Vorsatzbegriffs

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Vorsatz wird seit Feuerbach verbreitet mit einer bestimmten Gestalt der menschlichen Psyche gleichgesetzt, dies in der Annahme, ein Individuum lasse sich durch Einwirkung auf seine Psyche lenken, i...
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  • 04 August 2020
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Vorsatz wird seit Feuerbach verbreitet mit einer bestimmten Gestalt der menschlichen Psyche gleichgesetzt, dies in der Annahme, ein Individuum lasse sich durch Einwirkung auf seine Psyche lenken, insbesondere abschrecken. Daneben steht die an Hegel und seine Schuler anknupfende Deutung, Vorsatz sei die Eigenschaft einer "denkenden" Person, die durch ihr Arrangement der Welt einen Sinn schafft, der auch deliktisch ausfallen kann und dem sich widersprechen lasst. "Psychisches Faktum" und "personaler Sinn" werden hier bei diversen Problemen des Vorsatzes ( dolus malus, indirectus, eventualis , kommunikative Relevanz der Tatervorstellung u. a. m.) mit dem Ergebnis entgegengesetzt, dass ein psychologisierendes Verstandnis mit rechtlichen Wertungen nicht harmoniert.
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Price: £28.00
Pages: 65
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Publication Date: 04 August 2020
ISBN: 9783161594892
Format: Paperback
BISACs:

LAW / Criminal Law / General, Jurisprudence and general issues, Methods, theory and philosophy of law, Legal aspects of criminology, Criminal law: procedure and offences

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