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Karl Marx' kommunistischer Individualismus

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English summary: Marx's communism is often regarded too hastily as antiliberalism, the individual seems to be subordinate to the collective. Marx did in fact reject contemporary liberalism, but not...
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  • 27 September 2005
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English summary: Marx's communism is often regarded too hastily as antiliberalism, the individual seems to be subordinate to the collective. Marx did in fact reject contemporary liberalism, but not because he thought that individual freedom was not important. Marx struggled against the misunderstanding that the freedom of the individual is to be thought of as freedom from society, as a freedom which is constituted by isolation from others. In the articles contained in this volume, the authors take a new look at the relationship between communism and liberalism and discuss problems such as alienation, (social) justice, the value of labor, market and planning.


German description: Karl Marx ist durch und durch ein Autor des 19. Jahrhunderts. Doch sein Werk hat erst im 20. Jahrhundert eine enorme Sprengkraft entwickelt. Zwischen 1917 und 1989 beriefen sich zahlreiche Versuche, totalitare Regimes als kommunistisch auszuweisen, auf Karl Marx. Folgt man der gangigen Sekundarliteratur, so erscheint Marx als illiberaler Kollektivist. Dieses Urteil erweist sich jedoch bei genauer Textlekture als falsch. Zwar lehnte Marx den zeitgenossischen Liberalismus ab, aber nicht, weil ihm die individuelle Freiheit unwichtig gewesen ware. Vielmehr bekampft Marx das Missverstandnis, das darin besteht, die Freiheit des Einzelnen als Freiheit von der Gesellschaft zu denken, als die Freiheit einer Monade, als eine Freiheit, die durch Isolation von anderen konstituiert wird. Marx hielt dagegen, dass es Freiheit nur in der und durch die Gemeinschaft mit anderen Menschen gibt, dass Freiheit sich nur im sozialen Prozess entfalten kann.Vor diesem Hintergrund werden verschiedene Aspekte des Marxschen Werkes diskutiert, u.a. das Entfremdungsproblem, Freiheit, Gerechtigkeit und Ethik, die Anarchie des Marktes sowie der Wert der Arbeit.
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Price: £38.00
Pages: 230
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Konzepte der Gesellschaftstheorie
Publication Date: 27 September 2005
ISBN: 9783161487026
Format: Paperback
BISACs:

POLITICAL SCIENCE / General, SOCIAL SCIENCE / Sociology / General, Sociology, Politics and government

REVIEWS Icon
Vorwort der Herausgeber - Ingo Pies: Theoretische Grundlagen demokratischer Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik - Der Beitrag von Karl Marx - Reinhard Zintl: Entfremdung als Diagnose der Moderne? - Gerhard Engel (Kommentar): Entfremdung - der Preis der Moderne - Guy Kirsch (Kommentar): Entfremdung - der Preis der Freiheit - Harald Bluhm: Freiheit in Marx' Theorien - Thomas Doring (Kommentar): Freiheit statt Gerechtigkeit? Karl Marx aus Sicht der Institutionenokonomik - Michael Schmid (Kommentar): Freiheit, Gerechtigkeit und Utopie bei Karl Marx - Walter Reese-Schafer: Marx und die Furcht vor der Anarchie des Marktes - Klaus Beckmann (Kommentar): Was macht ein(en) Okonom(en) ? - Martin Leschke (Kommentar): Die Angste vor Kommunismus und Kapitalismus - Birger B. Priddat: Reiche Individualitat. Karl Marx' Kommunismus als Konzeption der freien Zeit fur freie Entwicklung - Bernd Hansjurgens (Kommentar): Der Wert der Arbeit bei Karl Marx: materielle Reproduktion und Schaffung reicher Individualitat - Helmut Leipold (Kommentar): Einige Erganzungen und Fragen zur Kommunismuskonzeption von Karl Marx - Michael Schramm: eBegreifen, was ich - auf der Strasse fand' Karl Marx - (k)ein Klassiker der Wirtschaftsethik - Matthias Meyer (Kommentar): Moderne Wirtschaftsethik und Marxsche Moralkritik - Einige vielleicht uberraschende methodische Parallelen - Andreas Suchanek (Kommentar): Was kann die Wirtschaftsethik von Karl Marx lernen?Epilog von Hans G. Nutzinger