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Gott als Projekt der Vernunft
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English summary: In his book, Ulrich Barth studies the various philosophical thoughts on the concept of God, which has two origins. As a concrete concept it is part of lived religion, as an abstrac...
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- Format:
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15 June 2005
English summary: In his book, Ulrich Barth studies the various philosophical thoughts on the concept of God, which has two origins. As a concrete concept it is part of lived religion, as an abstract idea it is one of the classic subjects of metaphysics. At the same time, the various versions of the philosophical concepts of God reflect the diverse history of rationality models. It is only in the interaction with discussions of this nature that the reason of religion becomes evident. The author deals mainly with fundamental philosophical questions. He focuses on Plato, Augustine, Kant and German idealism as well as the critical classification of religion and rationality in the modern age.
German description: Ulrich Barth untersucht in seinem Buch die verschiedenen philosophischen Gedanken zum Gottesbegriff. Der Gottesbegriff hat einen doppelten Ursprung: Als konkrete Vorstellung gehort er in den Bereich gelebter Religion, als abstrakte Idee zahlt er zum klassischen Themenbestand der Metaphysik. Die verschiedenen Fassungen des philosophischen Gottesgedankens spiegeln zugleich die wechselvolle Geschichte von Rationalitatsmodellen. Nur im Zusammenspiel mit solchen Diskursen erweist sich die Vernunft der Religion. Nachdem die beiden vorausgegangenen Bucher 'Religion in der Moderne' und 'Aufgeklarter Protestantismus' uberwiegend religionstheoretischen und theologiegeschichtlichen Themen gewidmet waren, befasst sich Ulrich Barth im vorliegenden Band vornehmlich mit philosophischen Begrundungsfragen.Den Schwerpunkt bilden Platon, Augustin, Kant und der Deutsche Idealismus sowie die kritische Zuordnung von Religion und Rationalitat in der Moderne.
German description: Ulrich Barth untersucht in seinem Buch die verschiedenen philosophischen Gedanken zum Gottesbegriff. Der Gottesbegriff hat einen doppelten Ursprung: Als konkrete Vorstellung gehort er in den Bereich gelebter Religion, als abstrakte Idee zahlt er zum klassischen Themenbestand der Metaphysik. Die verschiedenen Fassungen des philosophischen Gottesgedankens spiegeln zugleich die wechselvolle Geschichte von Rationalitatsmodellen. Nur im Zusammenspiel mit solchen Diskursen erweist sich die Vernunft der Religion. Nachdem die beiden vorausgegangenen Bucher 'Religion in der Moderne' und 'Aufgeklarter Protestantismus' uberwiegend religionstheoretischen und theologiegeschichtlichen Themen gewidmet waren, befasst sich Ulrich Barth im vorliegenden Band vornehmlich mit philosophischen Begrundungsfragen.Den Schwerpunkt bilden Platon, Augustin, Kant und der Deutsche Idealismus sowie die kritische Zuordnung von Religion und Rationalitat in der Moderne.
Price: £57.00
Pages: 518
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Publication Date:
15 June 2005
ISBN: 9783161486937
Format: Paperback
BISACs:
PHILOSOPHY / Religious, RELIGION / Philosophy, Philosophy of religion
Erster Teil: Die alteuropaischen Anfange Die Geburt der Vernunft bei den Griechen: Epistemologische und theologische Motive - Gott ahnlich werden: Platons ethischreligiose Telosbestimmung der Dialektik - Absolute Wahrheit oder absolute Einheit: Letztbegrundungsdenken bei Parmenides, Platon und Augustin - Die christliche Aneignung des platonischen Vernunftideals: Augustins christliche Gnosis
Zweiter Teil: Konstellationen des Aufklarungszeitalters
Vernunftmodelle der Aufklarung: Rationalismus - Empirismus - Transzendentalismus - Die Religionsphilosophie der westeuropaischen Aufklarung: Deismus in England und Frankreich - Von der Theologia naturalis zur naturlichen Religion: Wolff Reimarus Spalding - Kreativitat und Kreaturlichkeit: Vernunfttheoretische Motive in Herders Kulturtheorie
Dritter Teil: Der transzendentale Idealismus
Objektbewusstsein und Selbstbewusstsein: Kants erkenntnistheoretischer Zugang zum IchGedanken - Gott als Grenzbegriff der Vernunft: Kants Destruktion des vorkritischontologischen Theismus - Die religiose Selbstdeutung der praktischen Vernunft: Kants Grundlegung der Ethikotheologie - Der Weg zur absoluten Reflexion im nachkantischen Idealismus: Fichte - Schelling - Hegel
Vierter Teil: Die Depotenzierung spekulativen Denkens in der Moderne
Kontingenzmomente und Vermittlungsbedingungen von Rationalitat: Das Schicksal des Vernunftbegriffs im 19./20. Jahrhundert - Religionsphilosophisches und geschichtsmethodologisches Apriori: Ernst Troeltschs Auseinandersetzung mit Kant - Okzidentaler Rationalismus und fernostliche Religion: Max Webers Soziologie des Brahmanismus und Hinduismus - Selbstbewusstsein und Seele: Kant, Husserl und die moderne Emotionspsychologie
Schluss
Letzte Gedanken: Dieter Henrichs Uberfuhrung der Metaphysik in Lebensdeutung
Zweiter Teil: Konstellationen des Aufklarungszeitalters
Vernunftmodelle der Aufklarung: Rationalismus - Empirismus - Transzendentalismus - Die Religionsphilosophie der westeuropaischen Aufklarung: Deismus in England und Frankreich - Von der Theologia naturalis zur naturlichen Religion: Wolff Reimarus Spalding - Kreativitat und Kreaturlichkeit: Vernunfttheoretische Motive in Herders Kulturtheorie
Dritter Teil: Der transzendentale Idealismus
Objektbewusstsein und Selbstbewusstsein: Kants erkenntnistheoretischer Zugang zum IchGedanken - Gott als Grenzbegriff der Vernunft: Kants Destruktion des vorkritischontologischen Theismus - Die religiose Selbstdeutung der praktischen Vernunft: Kants Grundlegung der Ethikotheologie - Der Weg zur absoluten Reflexion im nachkantischen Idealismus: Fichte - Schelling - Hegel
Vierter Teil: Die Depotenzierung spekulativen Denkens in der Moderne
Kontingenzmomente und Vermittlungsbedingungen von Rationalitat: Das Schicksal des Vernunftbegriffs im 19./20. Jahrhundert - Religionsphilosophisches und geschichtsmethodologisches Apriori: Ernst Troeltschs Auseinandersetzung mit Kant - Okzidentaler Rationalismus und fernostliche Religion: Max Webers Soziologie des Brahmanismus und Hinduismus - Selbstbewusstsein und Seele: Kant, Husserl und die moderne Emotionspsychologie
Schluss
Letzte Gedanken: Dieter Henrichs Uberfuhrung der Metaphysik in Lebensdeutung