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Erwerbsgrundrechte im Unionsrecht

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Die Geschichte der Europaischen Union ist eine Geschichte okonomischer Integration. Es verwundert daher nicht, dass auch die europaische Grundrechtsentwicklung durch Wirtschaftsgrundrechte gepragt ...
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  • 02 September 2020
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Die Geschichte der Europaischen Union ist eine Geschichte okonomischer Integration. Es verwundert daher nicht, dass auch die europaische Grundrechtsentwicklung durch Wirtschaftsgrundrechte gepragt wurde. Der Freiheit des Erwerbs widmet die Charta nunmehr gleich zwei Artikel, deren Verhaltnis zueinander bis heute ungelost ist: die Berufsfreiheit und die unternehmerische Freiheit. Der Weg zur Auflosung ihres Konkurrenzverhaltnisses fuhrt zunachst in die Verfassungsordnungen der Mitgliedstaaten. Besonders die Grundrechtskataloge Portugals und Spaniens kennen einen vergleichbaren erwerbsgrundrechtlichen Dualismus. Derweil hat die Rechtsprechung des Europaischen Gerichtshofs eine verwirrende Vielzahl vermeintlich unterschiedlicher Erwerbsgrundrechte aus den allgemeinen Grundsatzen des Unionsrechts hergeleitet, die mit denen der Charta schwerlich in Einklang zu bringen sind. Auf Grundlage einer allgemeinen unionsrechtlichen Dogmatik der Grundrechtskonkurrenz gelingt Christian Cloppenburg die dogmatisch koharente Auflosung des Konkurrenzverhaltnisses von Berufsfreiheit und unternehmerischer Freiheit.
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Price: £87.00
Pages: 284
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Internationale et Europaeum
Publication Date: 02 September 2020
ISBN: 9783161596100
Format: Paperback
BISACs:

LAW / General, Comparative law, Public international law, Private international law and conflict of laws, Constitutional and administrative law: general, Hinduism, Buddhism, Other religions and spiritual beliefs

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