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Die Spielregeln der Borse

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Der Handel in Wertpapieren erfuhr im Laufe des 19. Jahrhunderts eine enorme Expansion. Ermoglicht wurde diese erste Blutephase des modernen Finanzmarktkapitalismus durch organisierte Wertpapierbors...
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  • 11 October 2019
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Der Handel in Wertpapieren erfuhr im Laufe des 19. Jahrhunderts eine enorme Expansion. Ermoglicht wurde diese erste Blutephase des modernen Finanzmarktkapitalismus durch organisierte Wertpapierborsen, die in kaufmannischer Selbstverwaltung die Spielregeln des Wertpapierhandels festlegten. Mit Hilfe einer Kombination aus institutionenokonomischer Theorie und kulturgeschichtlicher Methodik rekonstruiert Michael Buchner auf breiter archivalischer Basis die Funktionsweise dieser Marktmikrostrukturen und nimmt dabei insbesondere auch die informellen Spielregeln in den Blick. Der Vergleich Berlins mit London zeigt, dass der Wertpapierhandel allen Globalisierungstendenzen zum Trotz keineswegs einer universalen Logik folgte. Stattdessen resultierte die spezifische Funktionsweise beider Borsen aus der Einbettung in jeweils unterschiedliche Finanzsysteme sowie rechtliche, politische und soziokulturelle Kontexte.

Die Arbeit wurde mit dem Friedrich-Lutge-Preis der Gesellschaft fur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 2019 ausgezeichnet.
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Price: £92.00
Pages: 517
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften im 21. Jahrhundert
Publication Date: 11 October 2019
ISBN: 9783161576416
Format: Hardcover
BISACs:

BUSINESS & ECONOMICS / Economic History, BUSINESS & ECONOMICS / Finance / General, HISTORY / Europe / Germany, HISTORY / Europe / Great Britain / General, HISTORY / Modern / General, Sociology, Social theory, Economic theory and philosophy, Macroeconomics, Political economy, Economic history, History: specific events and topics

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