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Die Reform der Komitologie durch den Vertrag von Lissabon
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English summary: The Treaty of Lisbon brought about a fundamental reform of the EU's secondary legislation. Jakob Greiner analyses the revised system of comitology and presents the winners and lose...
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25 May 2018
English summary: The Treaty of Lisbon brought about a fundamental reform of the EU's secondary legislation. Jakob Greiner analyses the revised system of comitology and presents the winners and losers of a reform which has restored the institutional balance but proves to be a challenge in its practical implementation.
German description: Die Reform des als "Komitologie" bezeichneten Systems der Ubertragung von Rechtsetzungsbefugnissen auf die Europaische Kommission gilt seit seiner grundlegenden Neuausrichtung durch den Vertrag von Lissabon vorerst als abgeschlossen. Die Kontrolle der Kommission bei der Ausubung ihrer Befugnisse ubernehmen dabei sowohl mitgliedsstaatliche Expertenausschusse als auch der europaische Gesetzgeber. Anhand einer detaillierten Analyse von Art. 290 und Art. 291 AEUV geht Jakob Greiner der Frage nach, wer im institutionellen Dreieck der EU Gewinner und wer Verlierer der Reform ist. Im Fokus steht dabei auch die problembehaftete Abgrenzung von delegierten Rechtsakten und Durchfuhrungsrechtsakten in der Praxis. Die Wahl zwischen beiden Handlungsformen durch Parlament und Rat folgt dabei weniger objektiven Kriterien, sondern ist vielmehr vom Ringen um politischen Einfluss bestimmt. Am Beispiel des hurdenreichen Zulassungsverfahrens gentechnisch veranderter Organismen zeigt der Autor zudem auf, dass das Reformziel einer starkeren Kontrolle der Kommission durch die Komitologieausschusse gerade in sensiblen Politikbereichen nur bedingt erreicht wurde.
German description: Die Reform des als "Komitologie" bezeichneten Systems der Ubertragung von Rechtsetzungsbefugnissen auf die Europaische Kommission gilt seit seiner grundlegenden Neuausrichtung durch den Vertrag von Lissabon vorerst als abgeschlossen. Die Kontrolle der Kommission bei der Ausubung ihrer Befugnisse ubernehmen dabei sowohl mitgliedsstaatliche Expertenausschusse als auch der europaische Gesetzgeber. Anhand einer detaillierten Analyse von Art. 290 und Art. 291 AEUV geht Jakob Greiner der Frage nach, wer im institutionellen Dreieck der EU Gewinner und wer Verlierer der Reform ist. Im Fokus steht dabei auch die problembehaftete Abgrenzung von delegierten Rechtsakten und Durchfuhrungsrechtsakten in der Praxis. Die Wahl zwischen beiden Handlungsformen durch Parlament und Rat folgt dabei weniger objektiven Kriterien, sondern ist vielmehr vom Ringen um politischen Einfluss bestimmt. Am Beispiel des hurdenreichen Zulassungsverfahrens gentechnisch veranderter Organismen zeigt der Autor zudem auf, dass das Reformziel einer starkeren Kontrolle der Kommission durch die Komitologieausschusse gerade in sensiblen Politikbereichen nur bedingt erreicht wurde.
Price: £66.60
Pages: 202
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Internationale et Europaeum
Publication Date:
25 May 2018
ISBN: 9783161557019
Format: Paperback
BISACs:
LAW / General, Public international law, Company, commercial and competition law: general, Administrative jurisdiction and public administration, Financial law: general