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Die Rechtsfolgen des ungerechten Vertrages
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English summary: The desire of parties cannot bring about by itself any legal consequences and any agreement requires recognition through the system of laws. The idea of material contractual justic...
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13 May 2014
English summary: The desire of parties cannot bring about by itself any legal consequences and any agreement requires recognition through the system of laws. The idea of material contractual justice and reciprocity binds this recognition to the inherent validity of the agreement. Certainly, although there persists within the mechanisms of agreement complexities and a degree of uncertainty, these problems do necessarily lead to the ineffectiveness of that agreement and the ends of contractual justice may be achieved. First, laesio enormis laws enable the disadvantaged party the ability to appeal against the unjust part of an agreement. Following up the famous lex secunda, Andreas Bergman presents a legal program for unjust agreements which are not invalid per se. Admittedly the disadvantaged party is able to demand the reversal of the transaction outlines in the agreement but the other party is able to defend themselves through their willingness to adapt the contract to suit the circumstances.
German description: Allein der Wille der Parteien bringt noch keine Rechtsfolgen hervor. Der Vertrag bedarf der Anerkennung durch die Rechtsordnung. Der Gedanke der materiellen Vertragsgerechtigkeit bindet diese Anerkennung an die inhaltliche Richtigkeit des Vertrags. Freilich kann wegen der dem Vertragsmechanismus innewohnenden Unrichtigkeitsgewahr nicht jede inhaltliche Unausgeglichenheit zur Unwirksamkeit fuhren. Das Ende des Vertragsrechts ware erreicht. Erst eine laesio enormis berechtigt die benachteiligte Partei zur Berufung auf den ungerechten Vertragsinhalt. Anknupfend an die beruhmte lex secunda entwirft Andreas Bergmann ein Rechtsfolgenprogramm fur ungerechte Vertrage. Diese sind nicht per se unwirksam. Zwar kann der Benachteiligte die Ruckabwicklung des Vertrages verlangen, doch die andere Seite kann diese durch Bereitschaft zur Vertragsanpassung abwehren.
German description: Allein der Wille der Parteien bringt noch keine Rechtsfolgen hervor. Der Vertrag bedarf der Anerkennung durch die Rechtsordnung. Der Gedanke der materiellen Vertragsgerechtigkeit bindet diese Anerkennung an die inhaltliche Richtigkeit des Vertrags. Freilich kann wegen der dem Vertragsmechanismus innewohnenden Unrichtigkeitsgewahr nicht jede inhaltliche Unausgeglichenheit zur Unwirksamkeit fuhren. Das Ende des Vertragsrechts ware erreicht. Erst eine laesio enormis berechtigt die benachteiligte Partei zur Berufung auf den ungerechten Vertragsinhalt. Anknupfend an die beruhmte lex secunda entwirft Andreas Bergmann ein Rechtsfolgenprogramm fur ungerechte Vertrage. Diese sind nicht per se unwirksam. Zwar kann der Benachteiligte die Ruckabwicklung des Vertrages verlangen, doch die andere Seite kann diese durch Bereitschaft zur Vertragsanpassung abwehren.
Price: £19.00
Pages: 71
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Publication Date:
13 May 2014
ISBN: 9783161531095
Format: Paperback
BISACs:
LAW / General, LAW / Contracts, Jurisprudence and general issues, Contract law