We're sorry. An error has occurred
Please cancel or retry.
Die Personengesellschaft im Konzern
Regular price
£155.00
Sale price
£155.00
Regular price
£155.00
Unit price
/
per
Sale
Sold out
Re-stocking soon
English summary: Is there anything that the organization of a corporate group can do better than a market exchange? In a subsidiary partnership a corporate partner gains a dominant influence on the...
Read More
Some error occured while loading the Quick View. Please close the Quick View and try reloading the page.
Couldn't load pickup availability
- Format:
-
16 November 2006
English summary: Is there anything that the organization of a corporate group can do better than a market exchange? In a subsidiary partnership a corporate partner gains a dominant influence on the business management of the partnership. Such an integration requires a universal subordination of the subsidiary in the group interest, leaving aside the individual partners' interests. However, minority and creditor protection may present an obstacle to such an alignment of interests. Brigitte Haar studies the structures which provide incentives for this protection and shows how they relate to the legal foundationss of partnership law. She demonstrates that a partnership in a group is a test case for the more general question of the strained relationship between the boundaries of the legal independence and personality of an organization and its reification on the one hand and the freedom of contract of its partners on the other hand.
German description: Was kann die Organisation des Konzerns besser als der Schuldvertrag? Grundsatzlich stehen Marktteilnehmer bei der Entscheidung, bestimmte Produkte oder sonstige Leistungen hervorzubringen, vor der Frage, ob sie die hierfur erforderlichen Transaktionen durch schuldrechtlichen Austausch oder innerhalb einer gesellschaftsrechtlichen Organisation abwickeln wollen. Diese Frage wird insbesondere im Lichte innovativer Kooperationsformen sowie moderner betriebswirtschaftlicher Fuhrungs- und Organisationskonzepte fur die Unternehmenspraxis zunehmend dringlich. Zur Konzerneinbindung einer Personengesellschaft als abhangiger Gesellschaft kann es vor allem kommen, wenn ein Unternehmensgesellschafter massgeblichen Einfluss auf deren Geschaftsfuhrung erlangt. Brigitte Haar berucksichtigt bei deren rechtlicher Wurdigung erstmals okonomische Grundlagen und Tatsachenmaterial und erschliesst hierdurch die entscheidenden Anreizstrukturen. Die Konzerneinbindung einer Gesellschaft setzt bei dieser eine Instrumentalisierbarkeit im Konzerninteresse und daher eine rechtliche Verselbstandigung von den Personengesellschaftern voraus. Dem stehen das Schutzbedurfnis der Minderheitsgesellschafter bei Willensbildung, Finanzierung, Unternehmensleitung und der Abfindung sowie der Glaubigerschutz entgegen. Die Autorin setzt die zugrundeliegenden Anreizstrukturen zur juristischen Dogmatik des Personengesellschaftsrechts in Bezug. Im Verhaltnis zu den Glaubigern zieht deren Ausserkraftsetzung die Risikotragung des herrschenden Gesellschafters nach sich. Die Haftungsbeschrankung zu seinen Gunsten entfallt; Vermogenstrennung und Verselbstandigung der Gesellschaft werden hinfallig. Die Personengesellschaft im Konzern erweist sich als Testfall fur die grundlegende allgemeinere Frage nach dem Spannungsverhaltnis zwischen den Grenzen einer organisationsrechtlichen Verselbstandigung und der Privatautonomie der Personengesellschafter.
German description: Was kann die Organisation des Konzerns besser als der Schuldvertrag? Grundsatzlich stehen Marktteilnehmer bei der Entscheidung, bestimmte Produkte oder sonstige Leistungen hervorzubringen, vor der Frage, ob sie die hierfur erforderlichen Transaktionen durch schuldrechtlichen Austausch oder innerhalb einer gesellschaftsrechtlichen Organisation abwickeln wollen. Diese Frage wird insbesondere im Lichte innovativer Kooperationsformen sowie moderner betriebswirtschaftlicher Fuhrungs- und Organisationskonzepte fur die Unternehmenspraxis zunehmend dringlich. Zur Konzerneinbindung einer Personengesellschaft als abhangiger Gesellschaft kann es vor allem kommen, wenn ein Unternehmensgesellschafter massgeblichen Einfluss auf deren Geschaftsfuhrung erlangt. Brigitte Haar berucksichtigt bei deren rechtlicher Wurdigung erstmals okonomische Grundlagen und Tatsachenmaterial und erschliesst hierdurch die entscheidenden Anreizstrukturen. Die Konzerneinbindung einer Gesellschaft setzt bei dieser eine Instrumentalisierbarkeit im Konzerninteresse und daher eine rechtliche Verselbstandigung von den Personengesellschaftern voraus. Dem stehen das Schutzbedurfnis der Minderheitsgesellschafter bei Willensbildung, Finanzierung, Unternehmensleitung und der Abfindung sowie der Glaubigerschutz entgegen. Die Autorin setzt die zugrundeliegenden Anreizstrukturen zur juristischen Dogmatik des Personengesellschaftsrechts in Bezug. Im Verhaltnis zu den Glaubigern zieht deren Ausserkraftsetzung die Risikotragung des herrschenden Gesellschafters nach sich. Die Haftungsbeschrankung zu seinen Gunsten entfallt; Vermogenstrennung und Verselbstandigung der Gesellschaft werden hinfallig. Die Personengesellschaft im Konzern erweist sich als Testfall fur die grundlegende allgemeinere Frage nach dem Spannungsverhaltnis zwischen den Grenzen einer organisationsrechtlichen Verselbstandigung und der Privatautonomie der Personengesellschafter.
Price: £155.00
Pages: 616
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Privatum
Publication Date:
16 November 2006
ISBN: 9783161490996
Format: Hardcover
BISACs:
LAW / Civil Law, LAW / Commercial / General, Systems of law: civil codes / civil law, Commercial law