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Die Bindung internationaler Organisationen an internationale Menschenrechtsstandards
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English summary: The main goal of international human rights law has been to protect individuals from human rights violations by state governments. However, international organizations have been li...
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17 July 2012
English summary: The main goal of international human rights law has been to protect individuals from human rights violations by state governments. However, international organizations have been likewise criticized for violating human rights, such as the UN Security Council for its blacklisting activities. Cornelia Janik has developed methodological approaches in order to establish that international organizations do have human rights obligations under international law as well.
German description: Das internationale Menschenrechtsschutzsystem ist zunachst als Antwort auf Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg entstanden und richtet sich an Staaten als potenzielle Menschenrechtsverletzer. Internationale Organisationen, allen voran die UNO, sind nach ihrer historischen Konzeption mit der Aufgabe betraut, Allgemeinwohl und Menschenrechte zu fordern. An Menschenrechtsvertrage sind sie selbst nicht gebunden. Die Vorstellung, dass nur Staaten Menschenrechte verletzen, ist indes obsolet, wie etwa die black listing -Aktivitaten des UN-Sicherheitsrates oder die Finanzierung menschenrechtsadverser Projekte durch Weltbank und IWF vor Augen fuhren. Cornelia Janik zeigt daher methodische Ansatze auf, um die klassischen, auf Staaten zugeschnittenen Volkerrechtsquellen derart weiterzuentwickeln, dass sie auch internationale Organisationen zur Einhaltung internationaler Menschenrechte verpflichten.
German description: Das internationale Menschenrechtsschutzsystem ist zunachst als Antwort auf Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg entstanden und richtet sich an Staaten als potenzielle Menschenrechtsverletzer. Internationale Organisationen, allen voran die UNO, sind nach ihrer historischen Konzeption mit der Aufgabe betraut, Allgemeinwohl und Menschenrechte zu fordern. An Menschenrechtsvertrage sind sie selbst nicht gebunden. Die Vorstellung, dass nur Staaten Menschenrechte verletzen, ist indes obsolet, wie etwa die black listing -Aktivitaten des UN-Sicherheitsrates oder die Finanzierung menschenrechtsadverser Projekte durch Weltbank und IWF vor Augen fuhren. Cornelia Janik zeigt daher methodische Ansatze auf, um die klassischen, auf Staaten zugeschnittenen Volkerrechtsquellen derart weiterzuentwickeln, dass sie auch internationale Organisationen zur Einhaltung internationaler Menschenrechte verpflichten.
Price: £126.00
Pages: 608
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Internationale et Europaeum
Publication Date:
17 July 2012
ISBN: 9783161519062
Format: Paperback
BISACs:
LAW / International, LAW / Public, International law, Administrative jurisdiction and public administration, Public procurement, services and supplies