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Die Anerkennung prorogationswidriger Urteile im Europaischen und US-amerikanischen Zivilprozessrecht
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- Format:
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08 July 2019
Gerichtsstandsvereinbarungen gewahrleisten zustandigkeitsrechtliche Vorhersehbarkeit und Rechtssicherheit. Innerhalb der EU motivieren Gerichtsstandsvereinbarungen wie kein zweites Instrument des IZPR zu grenzuberschreitendem Handel und fordern so die europaische Integration. Zugleich wird unter Verweis auf die Errungenschaften des wechselseitigen Vertrauens und des Anerkennungsprinzips in der EU die zustandigkeitsrechtliche Nachprufung von Urteilen, die auf Gerichtsstandsvereinbarungen beruhen, abgelehnt. Urteile des forum derogatum werden europaweit anerkannt. Niklas Bruggemann analysiert internationale Gerichtsstandsvereinbarungen umfassend aus zustandigkeitsrechtlicher, rechtsabhangigkeitsrechtlicher und anerkennungsrechtlicher Perspektive. Er zeigt auf systematischer, rechtspolitischer und rechtsvergleichender Grundlage, dass die Derogationswirkung internationaler Gerichtsstandsvereinbarungen de lege ferenda durch einen Anerkennungsversagungsgrund geschutzt werden sollte.
Price: £72.00
Pages: 334
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Studien zum auslandischen und internationalen Privatrecht
Publication Date:
08 July 2019
ISBN: 9783161566837
Format: Paperback
BISACs:
LAW / Civil Procedure, Private international law and conflict of laws, Legal systems: civil procedure, litigation and dispute resolution