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Deutsche Erbengemeinschaft und italienische comunione ereditaria
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Kira Behre examines the historical development of the German community of heirs and the Italian comunione ereditaria and then uses a functional analysis of the applicable law in both countries to s...
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31 March 2026
If a deceased person has multiple heirs, the law has to answer a number of important questions: Who may administer, take possession of and use the deceased's assets and to what extent? Who is liable for the debts left by the deceased and to what extent, and to whom must the deceased's creditors turn? As substantive inheritance law has so far been spared fundamental standardization, European countries answer these questions differently. The German community of heirs was essentially developed from that of Prussian land law. Today, it presents itself as a community of joint heirs in which the co-heirs are generally treated as a collective until the estate is divided. Although the Italian Codice civile of the 19th century goes back to the Code Napoléon, it was also significantly influenced by Austrian law and was reissued in 1942. Today, the comunione ereditaria presents itself as a hybrid form, in which the legal power of the individual heir still extends further than in Austria, but his responsibility for the liabilities of the estate has also increased. On the one hand, this work examines the question as to which historical assessments have given the community of heirs of the German Civil Code and that of the Italian Civil Code their current forms and, on the other hand, sheds light on the currently applicable German and Italian law.
Price: £98.30
Pages: 460
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Publication Date:
31 March 2026
ISBN: 9783162002389
Format: Paperback
BISACs:
LAW / Estates & Trusts, Law: wills, probate, succession, inheritance, Comparative law, Legal history
A. Einleitung
I. Vom Zweck des erbrechtlichen Rechtsvergleichs im Allgemeinen
II. Die deutsche Erbengemeinschaft als selten hinterfragtes Wesen und die italienische comunione ereditaria als Vergleichsobjekt
III. Das „Problem Erbengemeinschaft"
IV. Schwerpunkte und Gang der Darstellung
Teil 1: Historisches
B. Die maßgeblichen historischen Erbenmehrheitsmodelle und die Entwicklung der deutschen Gesamthandslösung
I. Die Erbengemeinschaften des altrömischen Rechts und der alten deutschen Volksrechte
II. Die Erbengemeinschaft des römisch-gemeinen Rechts
III. Die Erbengemeinschaft des ABGB
IV. Die Erbengemeinschaft des Preußischen Landrechts
V. Die deutsche Erbengemeinschaft und ihre Entwicklung im Gesetzgebungsverfahren zum BGB
VI. Gesamtschau
C. Die Wurzeln des kodifizierten italienischen Erbenmehrheitsrechts und Vorschriften im geltenden Codice civile
I. Vom historischen Code civil zum ersten Codice civile
II. Die Erbengemeinschaft im Code Napoléon, in den präunitären italienischen Kodifikationen und im ersten Codice civile
III. Erbenmehrheitsregeln im heutigen Codice civile
IV. Gesamtschau
D. Die Gemeinschaftslehre unter dem historischen Code civil und ihr Einfluss auf das italienische Erbenmehrheitsrecht
I. Die (Erben-)Gemeinschaft des Code Napoléon und seiner italienischen Derivate
II. Erfahrungen in Italien vor 1942
III. Der geltende Codice civile
IV. Gesamtschau
Teil 2: Die Zuordnung der Nachlassaktiva zu den Erben
E. Die Rechtsnatur der italienischen Erbengemeinschaft
I. Die (Erben-)Gemeinschaft als notwendiges Übel
II. Die Erbengemeinschaft als Unterform der comunione ordinaria
III. Gesamtschau
F. Die Berechtigung der Miterben an den einzelnen Nachlasssachen
I. Die deutsche Erbengemeinschaft als anteilslose Gemeinschaft
II. Der Miterbenbruchteil im italienischen Recht
G. Rechtshandlungen der Miterben und ihrer Gläubiger über den ungeteilten Nachlass
I. (Anteilige) Veräußerung ungeteilter Nachlasssachen durch einzelne Miterben nach deutschem Recht
II. (Anteilige) Veräußerung ungeteilter Nachlasssachen in Italien
III. Veräußerung des Anteils am Nachlassganzen
IV. Bedeutung von Veräußerungen einzelner Miterben aus dem ungeteilten Nachlass in der italienischen Rechtspraxis
V. Verzicht auf den Anteil
VI. (Anteilige) Belastung der ungeteilten Nachlasssachen durch einzelne Miterben
VII. Zugriff der Gläubiger der Miterben auf die ungeteilten Nachlasssachen
VIII. Schutz der Interimserwerber
IX. Verwaltung des ungeteilten Nachlasses
X. Gesamtschau
H. Erbengemeinschaft und Nachlassforderungen
I. Der Umgang mit Nachlassforderungen im deutschen Recht
II. Die Nachlassforderungen im italienischen Recht
III. Gesamtschau
Teil 3: Die Berichtigung der Passiva
I. Die Haftung für Nachlassverbindlichkeiten
I. Verzerrte Gesamtschuld in der deutschen Erbengemeinschaft
II. Teilschuldnerische Miterbenhaftung in Italien
III. Die Teilschuld in der italienischen Rechtspraxis
IV. Gesamtschau
J. Erbenmehrheit und Haftungsbeschränkung auf den Nachlass
I. Die wesentlichen Fragen an das (Mit-)Erbenhaftungssystem
II. Überblick über die maßgeblichen historischen Haftungsmodelle
III. Die (Mit-)Erbenhaftung des BGB
IV. Die (Mit-)Erbenhaftung des italienischen Rechts
V. Gesamtschau