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Der Ruckholanspruch

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Das deutsche Recht verwendet den Ausdruck 'Ruckholanspruch' bisher nicht als juristischen Terminus, kennt solche Anspruche der Sache nach aber durchaus. In einer ganzen Reihe von Situationen konnen...
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  • 23 April 2018
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Das deutsche Recht verwendet den Ausdruck 'Ruckholanspruch' bisher nicht als juristischen Terminus, kennt solche Anspruche der Sache nach aber durchaus. In einer ganzen Reihe von Situationen konnen bestimmte Personen vollgultige Verfugungen des Rechtsinhabers zugunsten Dritter noch erhebliche Zeit spater wieder ruckgangig machen und etwa ubertragene Gegenstande von dem Dritten zuruckholen. Dogmatisch unterscheiden sich Anspruche dieser Art deutlich von allen anderen Anspruchen wie etwa Vertrags-, Delikts-, Bereicherungs-, Unterhalts- oder Erbschaftsanspruchen. Der bekannteste und praktisch wichtigste Fall ist die Anfechtung vorinsolvenzlicher Verfugungen des Insolvenzschuldners. Ganz ahnliche, in der Praxis durchaus relevante Ruckholmoglichkeiten bestehen jedoch auch im Bereich des Familien- und Erbrechts sowie bei der Glaubigeranfechtung. All diese Ruckholanspruche sind im Einzelnen recht unterschiedlich geregelt, obwohl das Regelungsproblem im Kern identisch ist. Es liegt nahe zu fragen, ob hier nicht ein einheitlich gestalteter Anspruch zugrundeliegt oder jedenfalls zugrundegelegt werden sollte.
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Price: £131.00
Pages: 510
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Jus Privatum
Publication Date: 23 April 2018
ISBN: 9783161556937
Format: Hardcover
BISACs:

LAW / General, Comparative law, Private international law and conflict of laws, Legal systems: civil procedure, litigation and dispute resolution, Private or civil law: general, Family law, Law of torts, damages and compensation, Law: wills, probate, succession

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