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Der Ombudsmann im Bank- und Versicherungswesen
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English summary: Thomas von Hippel examines the German banking ombudsman schemes, takes a look at what experiences the banks have had using them and looks into their legal status. In addition he de...
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- Format:
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17 July 2000
English summary: Thomas von Hippel examines the German banking ombudsman schemes, takes a look at what experiences the banks have had using them and looks into their legal status. In addition he describes various types of ombudsman schemes in the financial services in other countries, outlines the experiences these countries have had and on the basis of this he makes suggestions for the ideal ombudsman model which are of interest to other economic sectors apart from banking and insurance. In doing so, he makes an important contribution to potential improvements in consumer protection through selfregulation by trade and industry.
German description: Wie die Erfahrung zeigt, fallt es Verbrauchern oft schwer, individuelle Anspruche gegen Anbieter durchzusetzen. Dies gilt speziell fur Anspruche gegen Banken und Versicherungen.
Um der wachsenden Kritik der Verbraucherschutzbewegung an diesem Missstand zu begegnen, haben die deutschen privaten Banken im Jahre 1992 nach britischem Vorbild einen 'Bankenombudsmann' eingefuhrt, der sich mit den Kundenbeschwerden befasst und bis zur Hohe von DM 10.000 Entscheidungen treffen darf, die einseitig die beteiligte Bank binden, wahrend der Kunde weiterhin die Gerichte anrufen kann. Dementsprechend ist die Einfuhrung eines 'Versicherungsombudsmannes' vorgesehen.
Thomas von Hippel untersucht das Ombudsmannverfahren der deutschen Banken einschliesslich der bisher gesammelten Erfahrungen und pruft seine rechtliche Einordnung. Ausserdem stellt er auslandische Spielarten und Erfahrungen mit Ombudsmann-Modellen im Bank- und Versicherungswesen dar und entwickelt auf dieser Grundlage Vorschlage fur ein optimales Ombudsmann-Modell, die uber den Sektor der Banken und Versicherungen hinaus fur andere Wirtschaftsbranchen bedeutsam sind. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zu moglichen Verbesserungen des Verbraucherschutzes durch Selbstkontrolle der Wirtschaft. Zugleich ist die Untersuchung fur die aktuelle Diskussion uber 'Alternativen zur Ziviljustiz' durch aussergerichtliche Streitbeilegungsverfahren von grossem Interesse.
German description: Wie die Erfahrung zeigt, fallt es Verbrauchern oft schwer, individuelle Anspruche gegen Anbieter durchzusetzen. Dies gilt speziell fur Anspruche gegen Banken und Versicherungen.
Um der wachsenden Kritik der Verbraucherschutzbewegung an diesem Missstand zu begegnen, haben die deutschen privaten Banken im Jahre 1992 nach britischem Vorbild einen 'Bankenombudsmann' eingefuhrt, der sich mit den Kundenbeschwerden befasst und bis zur Hohe von DM 10.000 Entscheidungen treffen darf, die einseitig die beteiligte Bank binden, wahrend der Kunde weiterhin die Gerichte anrufen kann. Dementsprechend ist die Einfuhrung eines 'Versicherungsombudsmannes' vorgesehen.
Thomas von Hippel untersucht das Ombudsmannverfahren der deutschen Banken einschliesslich der bisher gesammelten Erfahrungen und pruft seine rechtliche Einordnung. Ausserdem stellt er auslandische Spielarten und Erfahrungen mit Ombudsmann-Modellen im Bank- und Versicherungswesen dar und entwickelt auf dieser Grundlage Vorschlage fur ein optimales Ombudsmann-Modell, die uber den Sektor der Banken und Versicherungen hinaus fur andere Wirtschaftsbranchen bedeutsam sind. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zu moglichen Verbesserungen des Verbraucherschutzes durch Selbstkontrolle der Wirtschaft. Zugleich ist die Untersuchung fur die aktuelle Diskussion uber 'Alternativen zur Ziviljustiz' durch aussergerichtliche Streitbeilegungsverfahren von grossem Interesse.
Price: £61.80
Pages: 301
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Studien zum auslandischen und internationalen Privatrecht
Publication Date:
17 July 2000
ISBN: 9783161472312
Format: Paperback
BISACs:
LAW / Commercial / General, Commercial law