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Das Verbot der Rekonstruktion der Hauptverhandlung

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Das Revisionsrecht unterliegt seit Jahrzehnten einem erheblichen Wandel; seine Formenstrenge scheint in Auflosung begriffen. Von diesen tiefgreifenden Veranderungen ist das von den Strafsenaten des Bundesgerichtshofs entwickelte Verbot der Rekonstruktion der Hauptverhandlung weithin unberuhrt geblieben. Den...
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  • 09 September 2014
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Das Revisionsrecht unterliegt seit Jahrzehnten einem erheblichen Wandel; seine Formenstrenge scheint in Auflosung begriffen. Von diesen tiefgreifenden Veranderungen ist das von den Strafsenaten des Bundesgerichtshofs entwickelte Verbot der Rekonstruktion der Hauptverhandlung weithin unberuhrt geblieben. Den Revisionsgerichten ist es danach versagt, zur Nachprufung von Verfahrensrugen mundlichen Prozessstoff der tatrichterlichen Hauptverhandlung im Wege des revisionsgerichtlichen Freibeweises zu rekonstruieren. Diese Rechtsprechung begegnet von jeher Kritik, zumal es an einer tragfahigen Begrundung fur das Rekonstruktionsverbot fehlt. Nach einer Bestandsaufnahme und Analyse der Rechtsprechung sowie der im Schrifttum vertretenen Auffassungen zum Rekonstruktionsverbot unterzieht Louisa Bartel die bisherigen Begrundungsansatze einer kritischen Uberprufung. Vor dem Hintergrund des Kontrollprogramms der Verfahrensruge und mit Blick auf das verfassungsrechtlich verbur gte Prinzip effektiven Rechtsschutzes zeigt sie Tragfahigkeit und Grenzen des Rekonstruktionsverbots auf.
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Price: £111.00
Pages: 381
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Freiburger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen
Publication Date: 09 September 2014
ISBN: 9783161525629
Format: Hardcover
BISACs:

LAW / General, Jurisprudence and general issues

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