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Das Valutaverhaltnis des Vertrags zugunsten Dritter auf den Todesfall - ein Forderungsvermachtnis

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Seit 1930 ordnet die Rechtsprechung das Valutaverhaltnis des Vertrags zugunsten Dritter auf den Todesfall als lebzeitige Schenkung ein. Diese stets umstrittene Rechtsprechung basiert massgeblich au...
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  • 24 August 2010
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Seit 1930 ordnet die Rechtsprechung das Valutaverhaltnis des Vertrags zugunsten Dritter auf den Todesfall als lebzeitige Schenkung ein. Diese stets umstrittene Rechtsprechung basiert massgeblich auf einer Konstruktion, die den Dritten vor dem Zugriff von Nachlassglaubigern schutzen sollte. Dieser Zweck entsprach zwar dem Willen des Gesetzgebers von 1900, ist aber durch neuere Entwicklungen im Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht - zu nennen sind die Entscheidung BGH, Urt. v. 23. Oktober 2003, IX ZR 252/01, BGHZ 156, 350 ff. und das aGesetz zum Pfandungsschutz der Altersvorsorge vom 26. Marz 2007 - obsolet geworden. Fabian Wall zeigt, dass diese Entwicklungen es ermoglichen und gebieten, das Valutaverhaltnis in Zukunft als Forderungsvermachtnis einzuordnen, das - mit Ausnahme der aufgrund einer teleologischen Reduktion nicht anwendbaren Formvorschriften - dem Erbrecht unterliegt.
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Price: £111.00
Pages: 895
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Studien zum Privatrecht
Publication Date: 24 August 2010
ISBN: 9783161504488
Format: Paperback
BISACs:

LAW / Civil Law, Systems of law: civil codes / civil law

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