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Aufklarung und Informationskontrolle im Zivilprozess
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Der Zivilprozess jeder modernen Rechtsordnung muss zwei gegenlaufige Ziele versohnen: die Aufklarung des Sachverhalts und die Geheimhaltung schutzwurdiger Informationen. Bei der Losung dieser Spannung haben sich in der kontinentalen und anglo-amerikanischen Rechtstradition sehr unterschiedliche Ansatze...
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02 April 2020
Der Zivilprozess jeder modernen Rechtsordnung muss zwei gegenlaufige Ziele versohnen: die Aufklarung des Sachverhalts und die Geheimhaltung schutzwurdiger Informationen. Bei der Losung dieser Spannung haben sich in der kontinentalen und anglo-amerikanischen Rechtstradition sehr unterschiedliche Ansatze entwickelt. Thomas Vogt Geisse untersucht die Instrumente, mit welchen das deutsche, englische und US-amerikanische Recht diverse Gefahren der zivilprozessual veranlassten Informationsverbreitung regulieren. Die flexiblen Mittel des common law - beispielsweise die gerichtliche Anordnung von Informationsnutzungsverboten oder Vertraulichkeitskreisen - kontrastieren dabei mit den vergleichsweise beschrankten Kontrollmoglichkeiten deutscher Zivilrichter. Insbesondere das heikle Problem des beweisrechtlichen Geheimverfahrens wird durch den Rechtsvergleich in ein neues Licht geruckt.
Price: £77.00
Pages: 241
Publisher: Mohr Siebeck
Imprint: Mohr Siebeck
Series: Veroffentlichungen zum Verfahrensrecht
Publication Date:
02 April 2020
ISBN: 9783161588884
Format: Paperback
BISACs:
LAW / General, Comparative law, Private international law and conflict of laws, Legal systems: civil procedure, litigation and dispute resolution